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Flandern will Zahl der Verkehrstoten bis 2030 halbieren

Die flämische Regionalregierung hat einen neuen Verkehrssicherheitsplan für den Zeitraum bis 2030 ausgearbeitet. Bis dahin soll die Zahl der Verkehrstoten und -verletzten im Vergleich zu 2019 halbiert werden. Flandern will unter anderem das Ausbildungsprogramm für Aufsichtspersonen reformieren und eine „faire” Geschwindigkeitskontrolle gewährleisten.

Jens Van Reet Belga
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„Verkehrssicherheit erfordert mehr als gute Absichten. Sie erfordert Entscheidungen, die funktionieren: klare Regeln, faire Kontrollen und Maßnahmen, die das Verhalten wirklich ändern, sowie gezielte und nachhaltige Investitionen, um unsere Infrastruktur sicherer zu machen”, sagt die zuständige Ministerin Annick De Ridder (N-VA, flämische Nationaldemokraten).

„Unser Ziel ist es, die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten bis 2030 im Vergleich zu 2019 zu halbieren. Außerdem streben wir weiterhin die Vision Zero bis 2050 an: null Verkehrstote auf unseren Straßen.”

Mit einer Reihe von Maßnahmen will Flandern dafür sorgen, dass die in der Kritik stehenden Geschwindigkeitskontrollen wieder als fair empfunden werden. Daher hat die Regierung beschlossen, die Warnschilder für Durchschnittsgeschwindigkeitskontrollen, die in der vergangenen Legislaturperiode entfernt worden waren, wieder einzuführen.

Der neue Plan sieht auch Änderungen der Vorschriften vor, um das Gewinnmodell privater Unternehmen bei Durchschnittsgeschwindigkeitskontrollen zu beseitigen. Heutzutage werden viele Kontrollen von privaten Unternehmen durchgeführt, die einen Anteil an den Bußgeldern erhalten. „Die Geschwindigkeitskontrollen werden rationalisiert“, verspricht die Regierung, „damit die Verkehrsteilnehmer das Gefühl haben, fair behandelt zu werden.“

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Flanderns Mobilitätsministerin De Ridder (N-VA)

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