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Inland
Wirtschaft

Ein Siebtel mehr Immobilienverkäufe in Belgien im Jahr 2025

Nach 2 Jahren mit gedämpfter Aktivität hat der belgische Immobilienmarkt 2025 eine Belebung erlebt. Die Zahl der Verkäufe stieg um ein Siebtel, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Analyse aller Immobilientransaktionen der Notarsföderation Fednot hervorgeht. 2025 wurden 230.826 Immobilien verkauft, ein Anstieg um 14,2 Prozent. 

Jens Van Reet Belga
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Es handelt sich um eine Erholung nach einem Rückgang um 15 Prozent im Jahr 2023 und einer Stabilisierung im Jahr 2024. In allen drei Regionen ist eine Zunahme zu verzeichnen: In Flandern beträgt sie 14,1 Prozent, in der Wallonie und Brüssel jeweils 16,7 bzw. 7,1 Prozent.

Der durchschnittliche Hauspreis lag dabei um 5,8 Prozent höher bei 348.800 Euro. In Flandern stieg er um 3,6 Prozent auf 380.655 Euro. Brüssel bleibt mit durchschnittlich 582.930 Euro mit Abstand am teuersten, ein Plus von 2,2 Prozent. Die Wallonie ist am günstigsten, verzeichnete mit durchschnittlich 270.790 Euro jedoch den stärksten Preisanstieg bei Hausverkäufen: +13,4 Prozent.

Bei Wohnungen lag der Durchschnittspreis bei 277.927 Euro, 2,4 Prozent mehr als 2024. In Flandern waren es 289.157 Euro (+2,3 Prozent), in Brüssel 298.874 Euro (+2,8 Prozent) und in der Wallonie 209.342 Euro (+5,4 Prozent).

Von den verkauften Wohnungen war ein Zehntel ein Neubau, der niedrigste Anteil der vergangenen 5 Jahre. Der durchschnittliche Preis einer Neubauwohnung lag bei 355.865 Euro, gegenüber durchschnittlich 269.322 Euro für eine bestehende Wohnung.

Die Energieeffizienz einer Immobilie hat weiterhin einen großen Einfluss auf den Preis, nicht nur bei Wohnungen, sondern auch bei Häusern. „Wenn wir uns die Preisentwicklungen ansehen, stellen wir fest, dass Wohnungen mit einem A-Label im vergangenen Jahr etwas teurer geworden sind.“

In jeder flämischen Provinz nahm die Zahl der Verkäufe zu. In Westflandern ist der Kauf eines Hauses am günstigsten, mit einem Durchschnittspreis von 333.394 Euro. Erstmals ist nicht die Provinz Limburg die günstigste. Bei Wohnungen bleibt Limburg jedoch die preiswerteste Provinz. Flämisch-Brabant ist sowohl bei Häusern als auch bei Wohnungen die teuerste flämische Provinz.

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