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Inland
Justiz

70 Operationen verschoben, 7 Patienten verlegt: Antwerpener Krankenhaus AZ Monica Opfer eines Cyberangriffs

Das Antwerpener Krankenhaus AZ Monica ist am Dienstag Opfer eines Cyberangriffs geworden. Das bestätigte das Krankenhaus auf einer Pressekonferenz. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet. Alle geplanten 70 Eingriffe wurden am Dienstag an beiden Standorten von AZ Monica verschoben. 7 Patienten wurden vorsorglich in ein anderes Krankenhaus verlegt.

Jens Van Reet
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Gegen 6.30 Uhr am Dienstagmorgen stellte das Krankenhaus eine schwerwiegende Störung des IT-Systems fest. Vorsorglich wurden die Server der Standorte in Deurne und Antwerpen abgeschaltet. Das Krankenhaus informierte umgehend das Cyber Emergency Response Team (CERT).

Inzwischen hat die Staatsanwaltschaft Antwerpen bestätigt, dass es sich tatsächlich um einen Cyberangriff handelt. Die Computer-Crime-Einheit der föderalen Kriminalpolizei ist vor Ort und ermittelt.

Bereits zuvor habe es mehrere Versuche gegeben, einen Cyberangriff auf das Krankenhaus durchzuführen, so AZ Monica. Nun ist dies erstmals gelungen. „Derzeit haben wir keine Hinweise darauf, dass Daten abgeflossen sind“, sagte Krankenhausdirektor Geert Smits.

Neben den 70 gestrichenen Operationen und den 7 verlegten Patienten fahren auch die Mobile Notfallgruppe (Mobiel Urgentie-Team, MUG) und das Paramedische Interventionsteam (PIT) nicht mehr aus. Dafür wird in Absprache mit der Provinz auf andere Krankenhäuser zurückgegriffen. „Wir nutzen dafür den provinziellen Katastrophenplan“, sagt Smits. Die Notaufnahme bleibt zwar in Betrieb, arbeitet aber mit einer minimalen Dienstleistung.  

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