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Archäologen entdecken deutschen Schützengraben aus dem Zweiten Weltkrieg in Diksmuide (Westflandern)

Bei Pervijze in Diksmuide, in der Provinz Westflandern, haben Archäologen eine verschüttete deutsche Verteidigungsstellung aus dem Zweiten Weltkrieg freigelegt.

Jens Van Reet
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Es handelt sich um einen gemauerten Schützengraben, der in eine runde Geschützstellung mündet. Dort stand vermutlich eine leichte Kanone, mit der die Straße aus der Richtung von Nieuwpoort kontrolliert werden sollte.

Der Schützengraben verläuft in Zickzackform. Entlang des Verlaufs befinden sich halbrunde Schießstellungen. Der Fund ist bemerkenswert, da bislang nicht bekannt war, dass sich an dieser Stelle jemals ein Schützengraben befand.

Simon Verdegem vom Archäologieunternehmen BAAC sagt: „Wahrscheinlich wurde dieser Schützengraben nach dem Krieg demontiert und verschwand unter der Grasnarbe. Kleinere Verteidigungsanlagen rund um Dorfkerne sind oft verschwunden. Der Fund ist wichtig, weil er ein zusätzliches Puzzlestück in der deutschen Verteidigungszone rund um verschiedene Dorfkerne in Flandern während des Zweiten Weltkriegs darstellt.“

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