Eine schwache Niederschlagszone zieht am Donnerstagmorgen aus Frankreich über Belgien. Örtlich fällt leichter Regen, der stellenweise gefrieren kann. Davor warnt das Königliche Meteorologische Institut (KMI). In den Ardennen könnte sogar Schnee fallen.
Später am Nachmittag und Abend erreicht eine neue, aktivere Niederschlagszone aus Frankreich Belgien. Der teils starke Regen kann in den Ardennen vorübergehend als Schnee niedergehen. Die Temperaturen liegen am Tagesende zwischen 0 Grad in den Hohen Venn und 5 Grad an der Küste. In der Nacht steigen die Werte weiter an.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag kann es zeitweise stark regnen. Im Landesinneren wehen starke Windböen, an der Küste kann es stürmen und sind Böen zwischen 70 und 90 km/h zu erwarten.
Vor allem im Osten Belgiens kann es schneien. Die Temperaturen liegen fast überall unter dem Gefrierpunkt, außer im Westen, mit Tiefstwerten zwischen -5 und +2 Grad.
Am Freitag bleibt es stark bewölkt mit anhaltendem Regen. Am Nachmittag kann es in Flandern erneut lokal schneien. Die Niederschläge halten bis in die Nacht von Freitag auf Samstag an. Die Höchstwerte liegen bei etwa 0 Grad in den Hohen Venn, 3 Grad im Zentrum und 5 Grad an der Küste. Der Wind weht morgens im Landesinneren kräftig, mit Böen bis 80–90 km/h.
Sturmtief Goretti im Anmarsch
„Morgen früh erwarten wir gefrierenden Regen aus Richtung Frankreich, der die Straßen gefährlich glatt machen kann“, sagt Wetterexpertin Sabine Hagedoren (Foto oben).
„Im Laufe des Tages entwickelt sich dann das Sturmtief Goretti, das über die Niederlande nach Deutschland zieht. Auch wir geraten in ein starkes Windfeld. Donnerstagabend und Freitag bringt das viel Regen und kräftigen Wind mit Böen bis 80 oder 90 km/h.“
