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Brand in der Schweiz: Ein Mädchen aus Belgien ist tot - Mehrere Verletzte in belgischen Spezialkliniken

Das junge Mädchen aus Wallonisch-Brabant, nach dem Brand in einer Bar im Schweizer Skiort Crans Montana in der Silvesternacht vermisst wurde, ist unter den Todesopfern identifiziert worden. Dies bestätigte das belgische Außenministerium am Sonntag. Inzwischen sind 7 der schwerverletzten Opfer dieser Katastrophe in belgische Spezialkliniken für Brandwunden verlegt worden, u.a. in das Königin-Astrid-Militärhospital in Neder-over-Heembeek in Brüssel (Foto).   

Andreas Kockartz
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„Die Schweizer Behörden haben bestätigt, dass die zuvor als vermisst gemeldete junge Frau aus Belgien zu den Todesopfern gehört. Wir sprechen der Familie und den Angehörigen des Opfers unser tiefstes Beileid aus“, hieß es in der Erklärung.

Der Außenministerium hatte zuvor berichtet, dass drei Belgier zu den Brandopfern gehören. Neben diesem Mädchen ist ein weiteres Mädchen mit leichten Verletzungen betroffen und ein Jungen mit belgischer und schweizerischer Staatsbürgerschaft, der sich in einem ernsteren Zustand befindet. Er wurde in eine Spezialklinik für Brandwundenopfer in Belgien verlegt.

Inzwischen sind alle 40 Todesopfer aus Crans-Montana identifiziert. Bei dem verheerenden Feuer wurden 119 zumeist junge Leute zum Teil schwer verletzt.

38 Patienten ins Ausland verlegt

38 Menschen, die bei dem verheerenden Brand in Crans-Montana in der Schweiz verletzt wurden, sind nach Belgien, Deutschland, Frankreich und Italien verlegt worden. Dies teilten die Schweizer Behörden mit. Die Verlegungen erfolgen über den EU-Katastrophenschutzmechanismus (UCPM - EU Civil Protection Mechanism).

Alle Verletzten wurden in Schweizer Krankenhäusern erstversorgt. Die Schweiz selbst verfügt jedoch nicht über ausreichende Kapazitäten, um die vielen schwer Brandverletzten optimal und langfristig zu versorgen. Daher bat das Land über den UCPM-Mechanismus um internationale Hilfe.

7 Patienten wurden nach Belgien, 7 weitere nach Deutschland, 16 nach Frankreich und 8 nach Italien verlegt. Darunter befinden sich sowohl Schweizer als auch ausländische Patienten.

Lange Behandlungen

Das spezialisierte Klinik für Verbrennungsopfer des Königin-Astrid-Militärkrankenhauses in Neder-Over-Heembeek (Foto oben) behandelt ebenfalls Brandopfer aus der Schweiz. Das Zentrum ist dafür ausgestattet, doch die Patienten müssen mit einem langen Genesungsweg rechnen. Die meisten Opfer, oft junge Menschen, erlitten großflächige und schwere Verbrennungen.

Ärzte der Spezialkliniken in Belgien, die Opfer des verheerenden Brandes in der Schweiz behandeln, beraten sich mit den Angehörigen der Patienten über deren Behandlung. Erst nach den ersten 48 Stunden der Behandlung könne man sich ein klares Bild der Lage machen, so Professor Karel Claes vom Brandwundenzentrum des Universitätsklinikums Gent (UZ Gent), wo derzeit ein junger Mann behandelt wird, der ebenfalls Opfer des Feuers in Crans-Montana wurde.

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