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Mit 12 °C im Schnitt war 2025 das viertwärmste Jahr seit Beginn der Messungen

In seinem jährlichen Klimabericht stuft das Königliche Meteorologische Institut (KMI) 2025 als das viertwärmste Jahr seit Beginn der Messungen im Jahr 1833 ein. Die Temperatur betrug im Schnitt 12 Grad. Außerdem war das vergangene Jahr sehr trocken, im Gegensatz zu 2024, dem bislang nassesten Jahr. 

Belga Martina Luxen
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2025 teilt sich den vierten Platz mit 2014. Die ersten drei Plätze als wärmste je gemessene Jahre sind 2020 und 2022 (jeweils 12,2 Grad) sowie 2023 (12,1 Grad). 

Die durchschnittliche Tiefsttemperatur lag voriges Jahr bei 8 Grad (Normalwert: 7,3 Grad), der sechsthöchste Wert. Nur die Monate Januar und März lagen unter dem Normalwert. Die durchschnittliche Jahreshöchsttemperatur betrug 15,9 Grad (Normalwert: 14,7 °C), der vierthöchste Wert. 

Frühester Sommertag seit Beginn der Messungen 

Der Sommer begann voriges Jahr besonders früh: am 12. April, als in,der Wetterstation in Ukkel (Brüssel) 25,3 Grad gemessen wurden. Das ist der früheste „Sommertag“ seit Beginn der Messungen im Jahr 1892. Insgesamt zeichnete die Wetterstation 47 Sommertage auf, normalerweise sind es etwa 30. 

Die niedrigste Temperatur des Jahres wurde am 14. Januar in Elsenborn (Bütgenbach, Provinz Lüttich) mit -15,3 Grad gemessen. Die höchste Temperatur wurde am 2. Juli in Diepenbeek (Provinz Limburg) mit 38,3 Grad registriert. An diesem Tag gab es auch den größten Temperaturunterschied im Land: In Middelkerke  an der Küste waren es zur gleichen Zeit nur 18,1 Grad. 

Der Dezember war ungewöhnlich mild mit einer Durchschnittstemperatur von 6,3 Grad in Ukkel (Normalwert: 4,3 Grad), jedoch weit hinter dem Rekord von 2015 (9,6 Grad) und 2023 (7 Grad). 

Regenmenge halbierte sich gegenüber 2024

Nach dem extrem nassen Jahr 2024 (1.170,7 mm Niederschlag) halbierte sich die Regenmenge 2025 fast. In der Wetterstation in Ukkel fielen nur 620,6 mm (Normalwert: 837,3 mm), verteilt auf 145 Tage (Normalwert: 189,8 Tage). Damit war es das trockenste Jahr der Referenzperiode; der absolute Rekord stammt aus dem Jahr 1921 (406,4 mm). 

Auch die Schneetage waren besonders selten: nur 7 statt der üblichen 17. Die größte Schneehöhe wurde am 9. Januar mit 8 cm gemessen. Am Mont-Rigi im Hohen Venn betrug sie am 5. Januar satte 24 cm. 

Die Sonnenscheindauer war hingegen relativ hoch: 1.841 Stunden und 4 Minuten, so die Daten aus Ukkel, gegenüber etwas mehr als 1.600 Stunden im Durchschnitt. Der Herbst war jedoch sehr trüb mit nur 250 Sonnenstunden statt der üblichen 333.

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