Nach stundenlangen technischen Problemen im Eurotunnel zwischen Frankreich und England kommt der Zugverkehr der Bahngesellschaften LeShuttle und Eurostar wieder vorsichtig in Gang. Reisende müssen jedoch weiterhin mit erheblichen Verspätungen rechnen, auch im Brüsseler Südbahnhof. Bei Eurostar wird nach wie vor dazu aufgerufen, Reisen nach Möglichkeit zu verschieben.
Züge nach London fahren nach Störung im Eurotunnel wieder, aber immer noch gestrandete Reisende am Bahnhof Brüssel-Süd
Laut Eurostar handelte es sich um ein „Problem mit der Oberleitung im Eurotunnel und einen daraus resultierenden defekten LeShuttle-Zug“. Dadurch war der Verkehr im gesamten Tunnel am Dienstag stundenlang blockiert.
Eurostar empfiehlt seinen Reisenden trotz der Wiederaufnahme des Verkehrs, die Reise auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben oder zu stornieren und eine Rückerstattung zu beantragen. Viele Fahrgäste scheinen diese Option zu wählen: Bei Flixbus, das die Fähre für die Überquerung des Kanals nutzt, sind die Busse bereits ausgebucht.
Im Bahnhof Brüssel-Süd, von dem aus Reisende aus der Benelux-Region nach London fahren können, warten am späten Dienstagnachmittag weiterhin Dutzende Menschen auf Züge, die mit massiven Verspätungen verkehren.
Die Störung im Tunnel hatte keine Auswirkungen auf den nationalen Zugverkehr der SNCB/NMBS in Belgien.
