Im März steigen die Löhne im öffentlichen Dienst, die Sozialleistungen und die Renten um 2 Prozent. Das ist eine Folge der Überschreitung des Schwellenindex. Mehr als 1 Million Beschäftigte im privaten Sektor sehen ihre Löhne bereits im Januar um 2,21 Prozent steigen.
Schwellenindex überschritten: Löhne im öffentlichen Dienst, Sozialleistungen und Renten steigen im März
Über das System der automatischen Lohnindexierung steigen in unserem Land die Löhne, wenn die Lebenshaltungskosten zunehmen.
Für das Personal des öffentlichen Dienstes erfolgt diese Berechnung auf der Grundlage des Schwellenindex. Dieser wird in diesem Monat überschritten, die Inflation beträgt 2,06 Prozent. Infolgedessen steigen die Löhne im März um 2 Prozent. Das gilt auch für die Sozialleistungen und die Renten.
Auch Beschäftigte im privaten Sektor verzeichnen steigende Löhne, wenn die Preise anziehen. Diese Anpassung ist jedoch meist nicht an den Schwellenindex gekoppelt, sondern erfolgt über einen anderen Mechanismus. Mehr als 1 Million Arbeitnehmer erhalten die Erhöhung beispielsweise am 1. Januar. Für sie beträgt der Anstieg 2,21 Prozent.
Einige Produkte und Dienstleistungen, die im Vergleich zu Dezember des vergangenen Jahres stark im Preis gestiegen sind:
Flugtickets: 25,9 % teurer
Haushaltsnahe Dienstleistungen: 21,9 % teurer
Rind- und Kalbfleisch: 16,7 % teurer
Einige Produkte und Dienstleistungen, die im Vergleich zu Dezember des vergangenen Jahres stark im Preis gesunken sind:
Smartphones: 17,8 % günstiger
Videogeräte: 16,6 % günstiger
Computer (Laptops): 14,3 % günstiger
Erdgas: 13,6 % günstiger
