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Nach dem Drama in Sidney: Premier De Wever nimmt am Chanukka-Fest in Antwerpen teil

Nach dem Terroranschlag auf Juden am Bondi Beach in Sydney am Sonntag hat die Polizei in Belgien ihre Wachsamkeit in Zusammenhang mit der Sicherheit um jüdische Einrichtungen erhöht. Das war auch der Fall in Antwerpen. Dort nahmen Premierminister Bart De Wever und Bürgermeisterin Els van Doesburg (beide N-VA) an der Eröffnungsfeier des jüdischen Lichterfestes Chanukka teil (Foto).

Andreas Kockartz
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Mehrere hundert Menschen nahmen an dieser Feier am Mediaplein hinter dem Antwerpener Zentral-Bahnhof teil. Dabei wurde die erste Kerze des jüdischen Kerzenständers entzündet. Damit gilt das Lichterfest, Chanukka genannt, als eröffnet.

Belgiens Premierminister De Wever und Antwerpens Bürgermeisterin van Doesburg nahmen an dieser Zeremonie teil, auch aus Solidarität mit den Opfern des antisemitischen Anschlags in Sydney einige Stunden zuvor. Premier De Wever sagte dabei: „Antisemitismus hat in unserer Gesellschaft keinen Platz.

Dabei, wie auch anderswo in Belgien in der Umgebung von jüdischen Einrichtungen und Lichterfesten, galt erhöhte Wachsamkeit bei der Polizei. „Im Licht der schrecklichen Ereignisse in Australien sieht die Antwerpener Polizei zusätzliche Bewachung vor, die über die bestehende Wachsamkeit zur Sicherung der jüdischen Gemeinschaft hinausgeht. Die Polizei steht hierzu in engem Kontakt zum jüdischen Sicherheitsdient Shmira“, sagte David Cleiren, der Sprecher von Bürgermeisterin van Doesburg gegenüber VRT NWS.

Kim Bastiaens von der Antwerpener Polizei ergänzte: „Es ist also mehr Polizei zu sehen, als sonst. Wir bekommen auch Unterstützung von der Bundespolizei. Daneben bleiben wir auch am Drücker, was das Monitoring betrifft. Im Hintergrund schauen wir nach, ob potentielle Bedrohung vorliegt.“ Nicht zuletzt steht das Nationale Krisenzentrum in Bereitschaft.

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