Die belgische Bundesregierung investiert 25 Mio. € in den Ausbau des polizeilichen Kameranetzes und die Instandsetzung von Ausrüstung. Brüssel und Antwerpen erhalten jeweils 7,5 Mio. €, Gent 1 Mio. €. Auch kleinere Städte und Gemeinden erhalten einen Zuschuss für den Ausbau des APNR-Kamerasystems.
Belgien: 25 Mio. € für den Ausbau von Überwachungskameras in Brüssel, Antwerpen, Gent und anderen Städten
Die belgische Regierung verteilt die 25 Mio. € auf die Polizeibezirke des Landes. Dies sind 5 Mio. € mehr als ursprünglich veranschlagt. 15 Mio. € sind alleine für Brüssel und Antwerpen vorgesehen. Bundesinnenminister Bernard Quintin (MR) will dort damit auch die steigende Drogenkriminalität entschiedener bekämpfen.
5 Mio. € gehen an die anderen Großstädte im Lande: Gent, Lüttich, Namur, Charleroi und Mons erhalten jeweils 1 Mio. € aus dem Budget für den Ausbau des ANPR-Netzes. Die verbleibenden 5 Mio. € werden entsprechend der Größe der jeweiligen Polizeikräfte auf die übrigen Bezirke verteilt.
Neues Analysetool für ANPR-Kameras
„Kameras sind die Augen unserer Strafverfolgungsbehörden. Sie ermöglichen uns, sicherheitsrelevante Vorfälle zu erfassen und wichtige Daten zu sammeln, so Innenminister Quintin in einer Pressemitteilung.
Die neu angeschafften Kameras werden an das bestehende ANPR-Netzwerk angeschlossen. So können alle Zonen die gesammelten Daten nutzen. Die Bundesregierung arbeitet außerdem an einem neuen Analysetool, um unter anderem gesuchte Fahrzeuge über APNR-Kameras noch einfacher zu erkennen.
