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Inland
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Brüssel: Hausdurchsuchungen und Festnahmen im Rahmen von Ermittlungen zu kinderpornografischem Material

Die Brüsseler Staatsanwaltschaft hat im Rahmen von großangelegten Ermittlungen zum Besitz und zur Verbreitung kinderpornografischen Materials mehrere Hausdurchsuchungen durchgeführt. Insgesamt wurden 52 Akten angelegt, bei denen sich in 28 Fällen ein tatsächlicher Tatverdacht ergab, teilt die Staatsanwaltschaft mit. „Gegen vier Verdächtige wurden Haftbefehle erlassen. Mehrere Personen wurden angeklagt und unter Auflagen wieder freigelassen.“

Andreas Kockartz
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„Die Ermittlungen wurden durch internationalen Informationsaustausch angestoßen, der ergab, dass mehrere IP-Adressen in Brüssel am Herunterladen dieser Fotos und Videos beteiligt waren“, so die Sprecherin der Brüsseler Staatsanwaltschaft, Laura Demullier, gegenüber VRT NWS: „Die Soko für Cyberkriminalität der Brüsseler Staatsanwaltschaft hat mit Unterstützung und unter Koordination spezialisierter Beamter der Computerkriminalitätseinheit des Brüsseler Bundeskriminalamts (FGP) 52 Akten angelegt, in denen Ermittlungsrichter angefordert wurden.“

Bei einer Reihe von Hausdurchsuchungen beschlagnahmten die Ermittler 158 Computer, 225 externe Festplatten, 323 USB-Sticks und Speicherkarten, neun Server sowie 160 Mobiltelefone und Tablets. „Insgesamt wurden nicht weniger als 600 Terabyte an Daten sichergestellt“, so die Staatsanwaltschaft: „Die Auswertung aller Dateien ist noch im Gange.“

Rund 315 Ermittler der sechs Brüsseler Polizeizonen und der Bundeskriminalpolizei waren im November und Dezember an dieser großangelegten Operation beteiligt. Auch Spezialhunde der Bundespolizei, sogenannte IT-Spürhunde, kamen zum Einsatz, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

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