Die Provinz Flämisch-Brabant möchte Bewohnerinnen und Bewohner mit einer anderen Muttersprache als Niederländisch ermutigen, die Sprache zu lernen, sofern sie dies noch nicht getan haben. Außerdem soll deutlich gemacht werden, dass man beim Behördengang Niederländisch sprechen muss. Wer dies nicht kann, muss jemanden mitbringen, der als Dolmetscher fungieren kann.
24 Gemeinden in Flämisch-Brabant stellen Willkommensschilder auf, um Niederländisch zu fördern
Zu diesem Zweck werden in 24 Gemeinden von Flämisch-Brabant Schilder mit der Aufschrift Welkom in onze Vlaamse gemeente! angebracht. Die Kampagne wurde am Dienstag in Dilbeek im Westen von Brüssel gestartet. Dort wurde eines der neuen Schilder im örtlichen Rathaus aufgehängt.
Der Provinzialrat Gunther Coppens (flämischer Nationalist) erklärte gegenüber VRT NWS: „Nicht-Niederländischsprachige, die in Gemeinden am Rand von Brüssel oder anderswo wohnen, wissen oft nicht, welche Sprache dort gesprochen wird. In Brüssel werden viele Sprachen gesprochen, und wenn sie in einer flämischen Gemeinde zum Bäcker gehen, werden sie manchmal auf Französisch oder Englisch bedient. Bei den Gemeindebehörden hingegen wird ausschließlich Niederländisch gesprochen. Mit diesem Schild wollen wir Klarheit schaffen.“
Das Schild lädt Nicht-Niederländischsprachige ein, Niederländisch zu lernen. „Auf dem Schild befindet sich ein QR-Code, den man scannen kann, um weitere Informationen darüber zu erhalten, wo man unsere Sprache lernen kann. Niederländischkenntnisse sind der Schlüssel zu einer guten Zukunft: sowohl für die Ernährer der Familie als auch für die erfolgreiche Integration ihrer Kinder in der Schule und in der Gesellschaft.“
24 der 63 Gemeinden der Provinz haben das Angebot der Provinzbehörden angenommen, die Schilder aufzustellen. Es handelt sich um Beersel, Bekkevoort, Bertem, Dilbeek, Geetbets, Halle, Holsbeek, Kapelle-op-den-Bos, Linter, Lubbeek, Machelen, Meise, Merchtem, Opwijk, Oud-Heverlee, Overijse, Pepingen, Roosdaal, Sint-Pieters-Leeuw, Steenokkerzeel, Ternat, Tielt-Winge, Zaventem und Zoutleeuw.
