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Gewalt gegen Mitarbeiter und Beamten im öffentlichen Dienst in Belgien weiter gestiegen

Die Zahl der Fälle von Körperverletzung gegen Mitarbeiter und Beamte im öffentlichen Dienst ist in Belgien im Zeitraum 2020 bis 2024 um 19 % gestiegen. Dies meldet die Freie Gewerkschaft des Öffentlichen Dienstes (VSOA) auf Basis von Zahlen der belgischen Polizei. 

Andreas Kockartz Belga
Veröffentlicht:

Bei den hier angeführten Zahlen handelt es sich nur um tatsächlich erstattete Anzeigen bzw. registrierte Verfahren, nach denen die betroffenen Personen nach den Angriffen eine Zeit lang arbeitsunfähig waren. Alleine im vergangenen Jahr wurden es sich in diesem Zusammenhang 1.688 Vorfälle von körperlicher Gewalt gegen Personal des öffentlichen Dienstes.

Betroffen waren z.B. Polizeibeamte, Feuerwehrleute, Mitarbeiter von Krankenhäusern oder Notdiensten, Lehrkräfte oder auch das Personal in Bussen und Bahnen der öffentlichen Verkehrsunternehmen. Auf lokaler Ebene sind auch Mitarbeiter oder Beamte in Sozialhilfezentren oder der Arbeitsämter betroffen.

Die Dunkelziffer in der Frage von körperlicher Gewalt im öffentlichen Dienst liegt nach Ansicht der Gewerkschaft wohl deutlich höher, da nicht jeder Betroffene einen solchen Vorfall meldet. Zudem sei die Registrierung solcher Übergriffe nicht genau genug.

Die Gewerkschaft fordert einmal mehr Nulltoleranz gegenüber jeder Form von Gewalt gegenüber den Personalen der öffentlichen Dienste. Die VSOA fordert auch, dass Opfer von solchen Übergriffen im Nachhinein besser begleitet werden müssen. 

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