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Inland
Wirtschaft

Flandern wartet mit strengeren Auflagen für Vermietungen via Apps wie Airbnb auf

Im belgischen Bundesland Flandern werden die Auflagen und Regeln für Vermietungsplattformen wie Airbnb verschärft. Dies kündigte die sozialistische Ministerin für Tourismus, Melissa Depraetere (Vooruit) an. In Zukunft dürfen nur noch registrierte Unterkünfte bei Apps oder Plattformen wie Airbnb angeboten werden.

Andreas Kockartz
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Nach Angaben des Ministeriums von Depraetere haben Kontrollen ergeben, dass bis zu 40 % aller in Flandern aktiver Anbieter von entsprechenden Unterkünften gegen das geltende Dekret zur Vermietung von Wohnungen oder Häusern zu Urlaubszwecken verstoßen.

Jeder, der in Flandern Unterkünfte gegen Bezahlung vermietet, muss sich beim Tourismusamt registrieren. Diese Unterkünfte müssen zudem einige Standards in den Bereichen Hygiene, Qualität und Sicherheit (z.B. Brandschutz) erfüllen, was auch nicht überall der Fall ist, wie die Kontrollen ergaben.

„Die Plattformen müssen außerdem Daten über ihre Angebote mit 'Tourismus Flandern' teilen. Durch die systematische Überprüfung dieser Daten verhindern wir, dass Unterkünfte unentdeckt bleiben oder illegal vermietet werden“, erklärte Ministerin Depraetere gegenüber der flämischen Sonntagszeitung De Zondag

Flandern will lokalen Behörden die Möglichkeit bieten, solche Unterkünfte in Zukunft schneller schließen zu können, wenn diese Standards nicht erfüllt sind oder wenn die Anbieter sich nicht registrieren lassen (wollen).

Spezifisch richtet sich die Verschärfung der entsprechenden Auflagen gegen sogenannte „Single-Wohnungen“, die ganzjährig zu Urlaubszwecken oder als Ferienwohnungen angeboten werden und dem eigentlichen Wohnungs- und Mietmarkt nicht mehr zur Verfügung stehen. Damit geht Flandern hier ähnlich vor, wie die Region Brüssel-Hauptstadt. 

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