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Tödliche Unfälle mit E-Scootern nehmen in Belgien stark zu: Schon 11 Tote in diesem Jahr

Die Zahl der tödlichen Unfälle mit E-Scootern steigt deutlich. In diesem Jahr sind bereits 11 E-Scooter-Fahrer im Straßenverkehr ums Leben gekommen, im Vergleich zu 4 im gesamten Jahr 2024. Laut dem belgischen Institut für Verkehrssicherheit Vias liegt dies zum einen daran, dass immer mehr Menschen solche elektrischen Roller nutzen, zum anderen daran, dass sie oft sehr hohe Geschwindigkeiten erreichen können.

Andreas Kockartz
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Es ist seit Längerem bekannt, dass die Zahl der Unfälle mit E-Scootern in den letzten Jahren stark angestiegen ist. Auch in diesem Jahr ist dies der Fall: In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres wurden 55 % mehr Unfälle als im gleichen Zeitraum des Vorjahres registriert. Besonders auffällig ist der Anstieg der tödlichen Unfälle. Während es im Jahr 2024 4 Verkehrstote mit E-Scootern gab, sind es in diesem Jahr schon 11.

Warum ist das so? Immer mehr Menschen nutzen E-Scooter. Doch es gibt auch das Problem der frisierten E-Scooter, erklärt Stef Willems von Vias gegenüber VRT NWS: „Wir haben persönlich an mehreren Kontrollen teilgenommen und dabei eine beträchtliche Anzahl getunter E-Scooter festgestellt. Diese Fahrzeuge erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 70 km/h (die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 25 km/h). Oft handelt es sich dabei um Geräte aus China.“

Um die Verkehrssicherheit zu verbessern, setzt sich Vias seit Längerem für eine Helmpflicht ein. Auch Belgiens Verkehrsminister Jean-Luc Crucke (Les Engagés) befürwortet Helme für E-Scooter-Fahrer. Darüber hinaus sollen solche elektrischen Rollern mit einem Kennzeichen versehen werden, damit sie und ihre Halter behördlich angemeldet sind.

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