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Krawalle bei Anti-Bouchez-Protesten in Lüttich: 8 Festnahmen und verletzte Polizisten

In Lüttich kam es am Mittwochabend am Rande einer Veranstaltung der frankophonen Liberalen (MR) im Kongresspalast, an deren Vorsitzender Georges Louis Bouchez teilgenommen hatte, zu Ausschreitungen. Rund 500 Demonstranten waren anwesend, darunter auch Mitglieder der linksextremen Antifa. 

Andreas Kockartz
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Die Polizei stoppte die Demonstranten, woraufhin diese ins Stadtzentrum zogen und dort Verwüstungen anrichteten. Sie versuchten außerdem, ins Rathaus einzudringen, wo ebenfalls Beschädigungen angerichtet wurden (Foto oben). Acht Demonstranten wurden festgenommen, zwei Polizisten erlitten leichte Verletzungen.

Bei der MR-Veranstaltung zum Thema Reformen im Bildungswesen in der Wallonischen Region hatten der Parteivorsitzende Georges-Louis Bouchez und die Unterrichtsministerin der Französischen Gemeinschaft, Valérie Glatigny, teilgenommen.

Die Polizei war mit einem großem Aufgebot im Einsatz. Nach Angaben unserer frankophonen Kollegen der RTBF waren auch Polizisten aus Ostbelgien und aus Flandern vor Ort. Die Polizei blockierte alle Zufahrten und Zugänge zum Kongresspalast am Maasufer. Die Demonstranten zogen daraufhin randalierend durch die Lütticher Innenstadt und versuchten auch, ins Rathaus zu gelangen. Sie warfen Steine auf das historische Rathaus in der Altstadt, wobei mehrere Scheiben zu Bruch gingen.

Die aufgebrachten teilweise linksextremen Demonstranten griffen auch die Gebäude des frankophonen Senders RTL und der regionalen Tageszeitung La Meuse an, wo sie mit Farbe schmierten. Daneben richteten sie Schäden an einigen der neuen Tramstationen in der Innenstadt an. Die Polizei setzte Wasserwerfer gegen die Demonstranten ein (Video unten). 

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Beschädigungen am regionalen Medienhaus in Lüttich
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