Zum Hauptinhalt springen
Inland
Wirtschaft

Flanderns Ministerpräsident Diependaele auf "Industriemission" in Deutschland

Der flämische Ministerpräsident Matthias Diependaele (N-VA, Foto) startete am Montag eine „Industriemission“ in Deutschland, um die Beziehungen zwischen Flandern und seinem großen Nachbarn, insbesondere im Bereich der Innovationen in der Industrie, zu stärken. Bis Donnerstag wird er flämisches Know-how in diesem Bereich präsentieren und dabei wohl auch Deutsch sprechen, wie aus seinem Kabinett verlautete.

Andreas Kockartz Belga
Veröffentlicht:

Der Ministerpräsident wird von rund 50 Vertretern aus der Privatwirtschaft und verschiedenen Organisationen begleitet. Sie besuchen Bayern (München) und Nordrhein-Westfalen (Köln und die Region Düsseldorf). Schwerpunktthemen sind Künstliche Intelligenz, Robotik, die Digitalisierung der Produktion, die Energiewende, die Kreislaufwirtschaft, neue Industriemodelle und die Verteidigung.

Deutschland ist einer der wichtigsten Wirtschaftspartner Flanderns. Im Jahr 2024 exportierte Deutschland Waren im Wert von fast 70 Mia. € in die Region. Gleichzeitig befindet sich die deutsche Industrie in einem tiefgreifenden Wandel: Sie setzt verstärkt auf erneuerbare Energien, elektrifiziert ihre Automobilproduktion und weitere Sektoren. Flanders Investment & Trade (FIT) sieht darin „Chancen für flämische Technologieunternehmen“. FIT ist die Außenhandelsagentur der flämischen Landesregierung.  

In Bayern besucht die Delegation ein Airbus-Werk, das Holzbauunternehmen Züblin Timber, eine Brauerei, die zum belgischen Braukonzern AB InBev gehört, BMW und den Verpackungsspezialisten Fraunhofer. In Nordrhein-Westfalen stehen das ESA-Trainingszentrum, die Europäische Weltraumorganisation (ESA), der Chemiekonzern Evonik und der Stahlhersteller ThyssenKrupp auf dem Programm.

Lesen Sie mehr über

Meistgelesen

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5