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Das belgische Verteidigungsministerium beschafft Kamikaze-Drohnen aus Lettland

Das belgische Verteidigungsministerium beschafft Anti-Drohnen-Drohnen (auch Kamikaze-Drohnen genannt) bei einem lettischen Unternehmen. Dabei handelt es sich um kleine, unbemannte Drohnen, die beispielsweise unbekannte Drohnen, die über einem Militärstützpunkt kreisen, abfangen können. Die Drohnen nutzen Radar und kleine Kameras zur Erkennung feindlicher Drohnen.

Andreas Kockartz
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Das lettische Unternehmen Origin Robotics entwickelt fortschrittliche Drohnen und Anti-Drohnen-Systeme. Die Anti-Drohnen-Systeme basieren auf Technologie, die bereits im Ukraine-Krieg eingesetzt werden. Die Drohnen gelten als wendig, schnell und präzise. Sie sollen das letzte Element eines neuen Systems bilden, das Drohnen aufspüren, erkennen, verfolgen und neutralisieren kann. Konkret wird das Anti-Drohnen-System aus Ortungssystemen, Störsendern, Abfangraketen und den sogenannten Blaze-Abfangdrohnen bestehen.

Ziel dieses schnellen Ankaufs ist, rasch auf die jüngsten Drohnensichtungen über Flughäfen und Militärstützpunkten in Belgien zu reagieren. Die Regierung stellt dafür 50 Mio. € bereit. „Ich bin seit neun Monaten Minister, aber die Bedrohung durch Drohnen ist kein Phänomen der letzten neun Monate. Wir unternehmen jetzt wichtige Schritte, um die Lücke in diesem Bereich zu schließen“, sagte Verteidigungsminister Theo Francken (N-VA) gegenüber VRT NWS.

Die Regierung plant ein umfassenderes und deutlich teureres Anti-Drohnen-Paket für die Zukunft, das unter anderem fortschrittliche Radarsysteme und zusätzliche Störkapazitäten umfasst. Die dazu erforderlichen 500 Mio. € sind bereits im aktuellen Verteidigungshaushalt eingeplant. Mit diesen Investitionen will Belgien seine Widerstandsfähigkeit gegenüber der wachsenden Drohnenbedrohung stärken und seine Verteidigungsressourcen deutlich modernisieren. Laut Francken „trägt dies zur internationalen Zusammenarbeit und zur gemeinsamen Sicherheit innerhalb der NATO bei.“

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