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Inland
Wirtschaft

Belgien: Importe und Exporte schrumpfen im dritten Quartal um mehr als 4 %

Der Wert der belgischen Importe sank zwischen Juli und September 2025 um 4,5 %, während die Exporte im Vergleich zum Vorjahr um 4,6 % zurückgingen. Dies geht aus Zahlen der Belgischen Nationalbank (BNB) hervor. Mehrere Sektoren, wie beispielsweise die Chemie- und Mineral-Industrie, entwickeln sich „vergleichsweise schwach“. Im Chemiesektor lässt sich dies durch die ungewöhnlich hohen Exportzahlen für Impfstoffe im vergangenen Jahr erklären. Andere Sektoren, wie der Diamantensektor und der Export von Transportausrüstung, entwickeln sich besser.

Andreas Kockartz Belga
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In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres sanken die Importe um 1,4 % und die Exporte um 1,3 %. Die Handelsbilanz blieb im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert und wies einen positiven Saldo von 20 Mia. €.

Die Nationalbank betont zudem, dass China zum größten Lieferanten von Elektro-PKW in Belgien geworden ist. Die Importe chinesischer Hybrid- und vollelektrischer Fahrzeuge beliefen sich in den ersten neun Monaten dieses Jahres auf rund 4 Mia. €. Obwohl dies in etwa dem Niveau der ersten drei Quartale des Vorjahres entspricht, ist der langfristige Anstieg deutlich ausgeprägter als der Gesamtimport dieser Fahrzeuge.

E-Autos aus China

Anders ausgedrückt: Chinesische Elektrofahrzeuge machten im Zeitraum Januar bis September ein Drittel (32 %) des Gesamtwerts dieser importierten Fahrzeuge aus, während sich dies im gleichen Zeitraum 2021 auf lediglich nur 21 % belief.

„China ist damit mit Abstand zum wichtigsten Lieferanten von Elektrofahrzeugen geworden. In den ersten neun Monaten des Jahres wurden mehr als 200.000 chinesische Elektroautos im Wert von über 4 Mia. € importiert. Deutschlands Anteil beträgt 22 %, Japans 11 % und der Anteil der übrigen Welt 35 %,“ heißt es dazu bei der Nationalbank.

Importautos aus China

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