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In Belgien wurden rund 60 Wildvögel positiv auf Vogelgrippe getestet

Rund 60 Wildvögel wurden bisher in Belgien laut der föderalen Agentur für Lebensmittelsicherheit (FAVV) positiv auf Vogelgrippe getestet. „Wir beobachten in den letzten Tagen und Wochen einen Anstieg der Infektionen“, so FAVV-Sprecherin Hélène Bonte.

Andreas Kockartz
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Das Vogelgrippevirus breitet sich in Deutschland rasant aus. Letzte Woche wurden fast eine Million infizierter Vögel gekeult und fast tausend Kraniche starben nach einem größeren Ausbruch des Virus. Auch in Belgien scheint der Druck auf die Wildvögel zuzunehmen. „Aufgrund der Ausbrüche in unseren Nachbarländern sind wir besonders wachsam“, sagt Bonte.

Ein Kranich starb letzte Woche in einer Auffangstation in Oudsbergen (Limburg) an Vogelgrippe: „Innerhalb einer Woche haben wir in Limburg 17 Vögel aufgenommen, die positiv auf Vogelgrippe getestet wurden.“

Laut dem flämischen Naturschutzverband Natuurpunt („Naturpunkt“) könnten sich die Vögel in Deutschland durch Kot eines nahegelegenen Hühnerhofs infiziert haben. Bei der FAVV hält man dies jedoch eher für unwahrscheinlich.

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