Ab Mittwoch (12. November) versendet das Nationale Arbeitsamt (RVA) in Belgien 12.989 Briefe per Post und per eBox an Arbeitslose in der Brüsseler Hauptstadt-Region, deren Leistungen gekürzt bzw. gestrichen werden. Dies gab die Behörde in einer Pressemitteilung bekannt, wie die Nachrichtenplattform BRUZZ meldet.
Streichung der Arbeitslosengelder: Das Arbeitsamt (RVA) verschickt 13.000 Benachrichtigungen an Arbeitslose in Brüssel
Die belgische Bundesregierung reformiert bekanntlich die Arbeitslosenleistungen und beschränkt die Anspruchsberechtigung auf die Dauer der Arbeitslosigkeit und die berufstätige Laufbahn der Betroffenen.
Jetzt erhalten die Arbeitslosen bzw. die Arbeitssuchende - in erster Linie Langzeitarbeitslose - ein Benachrichtigungsschreiben. Die Briefe werden in mehreren Wellen verschickt. Nach den ersten Schreiben im September und Oktober versendet das RVA jetzt die dritte Welle.
Anspruch auf Arbeitslosengelt verfällt 2026
Empfänger sind diesmal Arbeitssuchende aus der Brüsseler Region, die sich in ihrer dritten Leistungsperiode befinden und deren Leistungen auf eine Einmalzahlung reduziert wurden und die insgesamt weniger als acht Jahre arbeitslos waren.
Belgienweit erhalten insgesamt 47.691 Personen ein solches Schreiben. Sie verlieren ab dem 1. April 2026 ihren Anspruch auf Arbeitslosengeld. Das Arbeitsamt (RVA) wird im nächsten Jahr noch drei Benachrichtigungsschreiben versenden. Die Zustellung erfolgt per Post und über das digitale E-Mail-Portal eBox.
Die Betroffenen werden sich im Zuge dessen an die lokalen bzw. regionalen Öffentlichen Sozialhilfezentren (ÖSHZ) wenden, die sich ihrerseits auf einen neuen Zulauf von Antragstellern vorbereiten.
