König Filip gedachte am Dienstag, am Waffenstillstandstage, den Gefallenen des Ersten Weltkriegs am Grabmal des Unbekannten Soldaten am Kongressplatz in Brüssel (Foto). Premierminister Bart De Wever und Verteidigungsminister Theo Francken (beide N-VA) nahmen ebenfalls an der Zeremonie teil.
König Filip gedenkt des Waffenstillstandstages an der Kongresssäule in Brüssel
Der König traf in Begleitung von berittenen Soldaten am Kongressplatz ein. Der Monarch legte einen Kranz am Grabmal des Unbekannten Soldaten nieder, einem Denkmal aus dem Jahr 1922, das die belgischen Kriegsopfer und gefallenen Soldaten des Ersten Weltkriegs symbolisiert. Die Gedenkzeremonie fand genau 107 Jahre nach dem Ende der Waffenruhe um 11:00 Uhr statt, als ein Trompetenstoß den Waffenstillstand symbolisch signalisierte.
Anschließend marschierten einige Armeeeinheiten an der Kongresssäule und dem Platzvorbei. Diese Gedenkparade wurde König Filip, Premierminister Bart De Wever, Verteidigungsminister Theo Francken und Innenminister Bernard Quintin (MR) beobachtet. Vertreter der belgischen Justiz, der Region Brüssel-Hauptstadt und der Stadt Brüssel waren ebenfalls anwesend.
Premierminister De Wever trug bemerkenswerterweise als einer der wenigen eine Mohnblume - eine Anspielung auf die Mohnblumen nahe der Front in Westflandern, wo viele Flamen und Belgier ihr Leben verloren. Die Mohnblume, auch als Poppy bekannt, ist das Symbol schlechthin für den Ersten Weltkrieg.
Bei dieser Zeremonie am Waffenstillstandstag gedenkt man in Belgien bzw. am Grab des Unbekannten Soldaten nicht nur der Gefallenen des Ersten Weltkriegs, sondern auch derer, die seit dem in anderen Kriegen starben. Sie findet übrigens dieses Jahr genau 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs statt. Zu den an der Parade und der Zeremonie teilnehmenden Truppen gehörten nicht nur belgische Einheiten, darunter die Kapelle der Marine, sondern auch eine Delegation von Schülern der Duke of York’s Royal Military School aus Großbritannien.
