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Die MQ-9B-Drohne der belgischen Armee absolvierte erste Nachtflüge über Florennes

Die Drohne MQ-9B „SkyGuardian“ der belgischen Luftwaffe hat am Montag und Dienstag ihre ersten Nachtflüge vom Luftwaffenstützpunkt Florennes aus durchgeführt. Das teilte der Pressedienst des Verteidigungsministeriums mit.

Jens Van Reet Belga
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Dank der Trainingsflüge sei es möglich, „ihre Sensoren bei Nacht zu testen sowie neue Verfahren zu erproben – Kenntnisse, die für zukünftige Operationen unerlässlich sind“. Von nun an werden die Teams, die die Drohnen steuern, regelmäßig Nachttrainings absolvieren, ähnlich wie es bei den F-16 geschieht, so das Verteidigungsministerium.

Die Drohnen, sogenannte „Remotely Piloted Aircraft Systems“ (RPAS), sind für ISR-Missionen (Informationsgewinnung, Überwachung und Aufklärung) vorgesehen. Die erste MQ-9B traf Ende September ein. Insgesamt hat Belgien sechs dieser Drohnen bestellt.

Gleichzeitig stellte das Verteidigungsministerium im September neue Infrastrukturen vor, die den Betrieb der Fluggeräte von Florennes aus ermöglichen. Die Drohne, die von einer Bodenstation aus gesteuert wird, kann bis in eine Höhe von 12.000 Metern fliegen und verfügt über eine Autonomie von 40 Flugstunden.

In den letzten Tagen geriet Florennes in die Schlagzeilen, nachdem dort Sichtungen nicht identifizierter Drohnen gemeldet worden waren. Laut dem Verteidigungsministerium dauern die Untersuchungen dazu noch an. 

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