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Deutschland hilft Belgien im Kampf gegen Drohnen

Die deutsche Bundeswehr entsendet Einheiten nach Belgien, um bei der Bekämpfung von Drohnen zu helfen. Die ersten Einheiten sollen bereits eingetroffen sein, um die Lage einzuschätzen und eine Zusammenarbeit mit der belgischen Armee aufzubauen. Belgien selbst hatte um diese Unterstützung gebeten, denn die Drohnenwelle hält an.

Jens Van Reet
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In den vergangenen Tagen hatte Belgien wiederholt mit Drohnen über sensiblen Standorten zu kämpfen. Mehrfach wurden Drohnen unter anderem über dem Militärstützpunkt Kleine-Brogel, wo vermutlich amerikanische Atomwaffen lagern, sowie über dem Flughafen Brüssel in Zaventem gesichtet.

Die deutsche Armee wird nun im Kampf gegen Drohnen mithelfen, die laut Verteidigungsminister Theo Francken (N-VA) von Profis gesteuert werden. Es gibt Anzeichen dafür, dass Russland hinter der aktuellen Drohnenwelle stecken könnte.

Die ersten Einheiten der Bundeswehr seien bereits eingetroffen, „um die Lage zu erkunden und den vorübergehenden Einsatz von Drohnenerkennungs- und Abwehrsystemen mit den belgischen Streitkräften abzustimmen“.

Erneut Drohnenalarm

Am Donnerstagabend wurde der Flugverkehr in Brüssel und auch in Lüttich für eine halbe Stunde ausgesetzt, nachdem Drohnen über den Flughäfen entdeckt worden waren.

Auch an anderen Orten – etwa am nuklearen Forschungszentrum SCK in Mol (Provinz Antwerpen), im Antwerpener Hafengebiet und in der Nähe der Königlichen Unteroffiziersschule in Sint-Truiden (Provinz Limburg) – gab es am Donnerstag Drohnenalarm.

Am Freitagmorgen wurde erneut eine Drohne am Flughafen Lüttich gemeldet, woraufhin der Luftraum kurzzeitig gesperrt wurde.

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