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Zeebrügge begrüßt das erste neue Minensuchboot der belgischen Marine

Am Montag ist ein neues Schiff für die belgische Marine, ein Minensucher, aus Richtung Frankreich in Zeebrügge eingetroffen. Es handelt sich um ein Schiff, das Seeminen aufspürt und zerstört. Belgien beschafft gemeinsam mit den Niederlanden 12 solcher Minensuchboote. Diese ersetzen die älteren Schiffe aus den 1980er-Jahren. 

Andreas Kockartz
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Die neuen Schiffe nutzen verschiedene Arten von unbemannten Schwimmfahrzeugen und Unterwasserdrohnen. Dies wird die Minensuche in Zukunft schneller und sicherer gestalten, heißt es dazu bei der belgischen Marine am Standort Zeebrügge.

Die „Oostende“ ist das neue Flaggschiff der belgischen Marine. Das 84 Meter lange Schiff ist größer als die älteren Schiffe, die ersetzt werden sollen, und wurde auf einer Schiffswerft in Concarneau in der Bretagne, Frankreich, gebaut (Foto unten). 

Belgien braucht die insgesamt 6 neuen Minensuchboote, weil die belgische Wirtschaft stark von der freien Durchfahrt auf See abhängig ist, wie Nicolas Doyen, Kommandant der „Oostende“, gegenüber VRT NWS erklärte: „Wir haben ein sehr wichtiges Sicherheits-Interesse auf See. Wir müssen sicherstellen, dass die Häfen für die zivile Schifffahrt offen bleiben. Das generiert Einnahmen für unser Land.“

Nicht zuletzt können diese Minensuchboote auch zum Schutz der kritischen Infrastruktur auf hoher See genutzt werden. Diese ist nicht selten Ziel von Sabotage… 

Die in Frankreich gebaute "Oostende" hat einen Motor eines belgischen Herstellers
Am vergangenen Freitag verließ die "Oostsende" die Bretagne in Richtung des belgischen Marinestützpunkts im Hafen von Zeebrügge

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