Das belgische Königspaar sowie Premierminister Bart De Wever (N-VA) und seine Gemahlin gehörten am vergangenen Samstag zu den Ehrengästen bei der Eröffnung des „Großen Ägyptischen Museums“ in der Nähe der Pyramiden von Gizeh und Kairo. Einige Unternehmen aus Belgien haben indirekt oder auch direkt mit diesem riesigen Museumsbau zu tun.
König Philippe und Premier De Wever bei der Eröffnung des „Großen Ägyptischen Museums“
Zu den Bauunternehmen, die an der Entstehung des „Großen Ägyptischen Museums mitgewirkt haben, gehört z.B. auch das belgische Unternehmen Besix aus Sint-Lambrechts-Woluwe. Die Lichtshow bei der spektakulären Eröffnungsfeier wurde von dem Visual-Design-Studio Dirty Monitor aus Charleroi entwickelt.
Zentrales Unternehmen
Besix war nicht alleine verantwortlich für den Bau des Projekts, sondern auch für die Beleuchtung, die Klimaanlagen, das ITC-System und für den Transport von einigen der historischen Exponate zum Museum, sondern auch für die einzelnen Label, die die Kunstwerke und Ausstellungsstücke erklären. Nach eigenen Angaben bekommt Besix rund 850 Mio. € für diesen Auftrag, der eines der größten Projekte darstellt, an dem das international renommierte Unternehmen je mitgearbeitet hat
Zeitweise, so Besix-Projektleiter Joris De Kinder gegenüber VRT NWS, haben bis zu 6.000 Arbeiter zeitgleich hier gearbeitet. Besix arbeitete dabei mit etwa 300 Subunternehmern. Das belgische Unternehmen arbeitete vor Ort mit Orascom Construction zusammen, ein ägyptisches Unternehmen, an dem Besix zu 50 % beteiligt ist. Die konkrete Koordination war in Händen von belgischen Ingenieuren.
Bekannt im Mittleren Osten
Besix ist im Mittleren Osten ein angesehenes Unternehmen, das bereits einige weltbekannte baute, wie z.B. der Burj Khalifa-Wolkenkratzer, der höchste Bau seiner Art der Welt, wie CEO Jan Van Steirghmen andeutete: „Die Sheik Zayed Grand Mosque in Abu Dhabi ist auch ein solches Projekt. Im Laufe des Jahres werden wir dort auch mit dem Bau des Zayed National Museum beginnen und in 2026 beginnt der Bau des neuen Guggenheim.“ Dann steht bald auch noch der Bau eines Hochbaus in Paris an, so der CEO.
