Batopin, das Betreiberunternehmen der Geldautomaten der vier größten Banken Belgiens, eröffnet in den kommenden sechs Monaten 150 neue Cash Points. Belfius, BNP Paribas Fortis, ING und KBC gründeten Batopin 2020, um gemeinsam neutrale Geldautomaten in ganz Belgien einzurichten und gleichzeitig ihre eigenen, teuren Automaten aufgrund sinkender Bargeldabhebungen stillzulegen.
Beschleunigter Ausbau neutraler Geldautomaten: Über 1.000 „Cash Points“ bis Ende 2026
Die ersten Cash Points wurden Ende 2021 eröffnet. Mittlerweile gibt es 750 Standorte. Batopin kündigt jetzt 150 weitere Standorte in den nächsten sechs Monaten an. Der Ausbau erfolgt damit schneller als letztes Jahr. „Darüber hinaus sind für 2026 mehr Cash Points als ursprünglich geplant, die auch mit einer Einzahlungsfunktion ausgestattet sein werden“, heißt es bei Batopin.
Der Geldautomaten-Betreiber plant, bis Ende nächsten Jahres insgesamt 1.040 Geldautomaten in Belgien in Betrieb zu haben. Das Unternehmen hat bereits Mietverträge für 1.000 dieser neuen Geldautomaten abgeschlossen und sucht noch nach geeigneten Standorten für die restlichen 40.
Bessere Verteilung
Batopin bietet drei Arten von Geldautomaten an: Für den Innenbereich, zur Wandmontage und als Kioske. Letztere werden in einer Werkstatt montiert und können freistehend, z.B. auf Parkplätzen, aufgestellt werden. In Abstimmung mit der belgischen Bundesregierung hat sich die Branche verpflichtet, ausreichend Geldautomaten mit einer besseren Verteilung als bisher bereitzustellen.
Neben der Batopin-Initiative der vier oben genannten Großbanken betreibt Jofico, ein Joint Venture der Banken Crelan (einschließlich Axa Bank und Europabank), Argenta, vdk bank und bpost, weitere Geldautomaten.
