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Inland
Wirtschaft

Wirtschaftsinspektion bestraft Delhaize wegen ‚Geisterprodukten‘

Die Wirtschaftsinspektion hat Supermarktkette Delhaize mit einer Geldstrafe belegt, nachdem das Unternehmen infolge eines Softwarefehlers Kunden fälschlicherweise Produkte in Rechnung gestellt hatte. Das erfuhr VRT NWS, und Delhaize bestätigte die Nachricht. Die Inspektion leitete eine Untersuchung ein, nachdem das Verbraucherprogramm ‚WinWin‘ von VRT Radio 2 über das Problem berichtet hatte.

Jens Van Reet Belga
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Die Supermarktkette verrechnete monatelang Artikel, die nicht über den Ladentisch gegangen waren. Die Kassensysteme scannten bei rund einem Dutzend Produkten nicht nur den Strichcode, sondern auch eine Datenmatrix – ein kleines Quadrat, das wie ein QR-Code aussieht.

Delhaize erhält nun also eine finanzielle Strafe. Wie hoch der Betrag ist, möchte das Unternehmen nicht mitteilen. „Es handelt sich um einen beträchtlichen Betrag“, sagte Sprecher Roel Dekelver. Das Unternehmen legt keinen Einspruch ein.

„Delhaize legt großen Wert auf das Vertrauen seiner Kunden sowie auf die Richtigkeit und Transparenz seiner Preise“, erklärte Dekelver. „Delhaize hat daher gemeinsam mit den Geschäften und Betreibern intensiv daran gearbeitet, eine Lösung zu implementieren, um zu verhindern, dass Fehler bei Produktcodes in Zukunft erneut auftreten.“

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