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Inland
Wirtschaft

Belgiens Gewerkschaften kündigen einen dreitägigen Streik vom 24. bis zum 26. November an

Die Gewerkschaften haben weitere Maßnahmen gegen die Sparbeschlüsse der belgischen Bundesregierung angekündigt. Sie führen einen dreitägigen Streik am 24., 25. und 26. November durch. Am 24. November streikt die Bahn und einen Tag später alle öffentlichen Dienste des Landes. Am 26. November findet ein landesweiter Streik statt.

Andreas Kockartz
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Letzte Woche gingen 80.000 Menschen in Brüssel auf die Straße, um ihre Anliegen kundzutun, bzw. um gegen die Einsparungen vor allem im Sozialwesen zu protestieren. Gleichzeitig schickten die Gewerkschaften einen Brief an Premierminister Bart De Wever (N-VA) und die stellvertretenden Premierminister. Die Arbeitnehmervertreter sind allerdings der Ansicht, dass ihre Anliegen nicht ausreichend Gehör finden: „Trotz der großen Demonstration haben wir keinerlei Reaktion erhalten, nur ohrenbetäubendes Schweigen von der Regierung.“

Die drei großen Gewerkschaften (ACV - christlich, ABVV - sozialistisch und ACLVB - liberal) wollen daher den Druck erhöhen und werden drei Tage in Folge gegen die Reformpläne der Bundesregierung streiken. Die große Aktion, genannt „November-Appell“, findet am 24., 25. und 26. November statt.

Der dreitägige Streik läuft wie folgt ab:

  • 24. November: Die Bahn streikt

  • 25. November: Alle öffentlichen Dienste des Landes streiken

  • 26. November: Landesweiter Streik

Genaue Auswirkungen noch nicht absehbar

An diesen Tagen wird es mit Sicherheit zu Störungen vieler öffentlicher Dienstleister in Belgien kommen, deren genaue Auswirkungen jedoch noch nicht absehbar sind.

„Aber die Menschen müssen auch verstehen, dass wir dies in erster Linie für sie tun“, so der sozialistische Gewerkschaftler Bert Engelaar gegenüber VRT NWS: „Wir kündigen das im Voraus an und nehmen Rücksicht auf die Studierenden, indem wir im Dezember keine Aktionen durchführen. Würde uns die Regierung einen ausgewogeneren Vorschlag vorlegen und uns zumindest zu Verhandlungen einladen, würden wir nicht zu solchen Maßnahmen greifen.“

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