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Aus für die Ultimas: Die flämischen Kulturpreise werden eingespart

Die flämische Kulturministerin Caroline Gennez (Vooruit, Foto) schafft die Ultimas, die flämischen Kulturpreise, ab. Teure Shows und Preisverleihungen hätten für die Landesregierung angesichts notwendiger Budgetkürzungen keine Priorität mehr, so die flämische Sozialistin Gennez.

Andreas Kockartz
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Die Ultimas wurden 20 Jahre lang vergeben. Es gab 13 Kategorien und die Gewinner erhielten Preise von bis zu 20.000 €. Die Abschaffung der Ultimas würde 600.000 € einsparen, so die Ministerin, was zu einer Gesamtersparnis von 23 Mio. im flämischen Kultursektor führt.

Laut Gennez „haben teure Awardshows und Preisverleihungen für die Regierung keine Priorität mehr, da wir alle um Anstrengungen bitten.“ Bei den Kulturschaffenden wird dieser Schritt bedauert, da die Ultimas auch dafür sorgten, dass weniger bekannte flämische Künstlerinnen und Künstler von der entsprechenden Publizität profitieren konnten.

Die Ultimas wurden von der flämischen Landesregierung organisiert. Andere Kulturpreise, wie beispielsweise die Ensors für Film und die Mia‘s für Musik, werden von den Sektoren selbst organisiert und sind auch in der Öffentlichkeit bekannter. Diese Preise bleiben bestehen.

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