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Die Nationale Lotterie stellt 2,5 Millionen Euro für die Bekämpfung von Armut bereit

Die Nationale Lotterie startet in Zusammenarbeit mit Finanzminister Jan Jambon (N-VA) und Sozialminister Frank Vandenbroucke (Vooruit) einen Projektaufruf zum Thema Armutsbekämpfung. Insgesamt wurde ein Budget von 2,5 Millionen Euro bereitgestellt. Die ausgewählten Projekte können über einen Zeitraum von zwei Jahren mit bis zu 100.000 Euro pro Jahr gefördert werden.

Jens Van Reet Belga
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Konkret können alle ÖSHZs (Öffentliche Sozialhilfezentren), Vereine ohne Gewinnzweck, gemeinnützige Stiftungen sowie Genossenschaften mit sozialer Zielsetzung, deren Haupttätigkeit der Armutsbekämpfung dient und die seit mindestens einem Jahr aktiv sind, einen Antrag einreichen. Projekte können zwei Jahre lang bis zu 100.000 Euro jährlich erhalten, sofern dieser Betrag nicht mehr als 80 % der gesamten benötigten Finanzierung ausmacht.

„Armut darf kein endloser Teufelskreis sein, der von Generation zu Generation weitergegeben wird“, betont Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke. „Der Kampf gegen Armut ist ein Kampf für Emanzipation. Indem wir gefährdete Familien aktivieren, ihre mentale und physische Gesundheit stärken und ihre finanzielle Widerstandsfähigkeit erhöhen, durchbrechen wir die soziale Isolation und geben ihnen die Kontrolle über ihr eigenes Leben zurück.“

„Mit dieser Initiative bestätigt die Nationale Lotterie ihre Rolle als öffentliches Instrument der Solidarität: Die von ihr erzielten Gewinne werden vollständig in die Gesellschaft reinvestiert – in diesem Fall zugunsten jener, die sie am dringendsten benötigen“, erklärt Vizepremier Jan Jambon.

Die Frist für die Antragstellung endet am 12. Dezember.

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