Die ersten F-35-Kampfflugzeuge der belgischen Armee sind auf dem Luftwaffenstützpunkt Florennes in der Provinz Namür gelandet. Die Flugzeuge sind am Montag aus den Vereinigten Staaten eingeflogen worden. Eigentlich sollten vier Flugzeuge eintreffen, aber eines davon musste aufgrund von technischen Problemen nach einer Zwischenlandung auf den Azoren bleiben. Es ist mehr als 40 Jahre her, dass die bellgische Luftwaffe ein neues Kampfflugzeug bekommt. Insgesamt hat Belgien 45 F-35-Kampfflugzeuge bestellt.
Inland
Neue Kampfbomber für die belgische Luftwaffe: Erste F-35er in Belgien angekommen
Andreas Kockartz
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König Philippe (Foto oben), Verteidigungsminister Theo Francken (N-VA), Generalstabchef und Luftwaffengeneral Frederik Vansina sowie einige andere Vertreter der belgischen Regierung waren bei der Begrüßung der neuen Maschinen dabei. Die Kampfjets kamen direkt aus den USA nach Belgien.
Die Maschinen vom Typ F-35 gelten als die aktuell modernsten Flugzeuge ihrer Art und sollen während des Fluges von Radargeräten nicht zu detektieren sein.
Doch die Anschaffung der bisher 34 Maschinen (weitere 11 Flugzeuge wurden im Sommer bestellt) ist politisch umstritten, denn die Kosten sind hoch (rund 4 Mia. €) und damit macht sich das NATO-Land Belgien weiter von den USA abhängig, so der Vorwurf von Fachleuten.

