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Inland
Wirtschaft

Die Streikfront bei Fritten-Produzent Clarebout wird brüchig: Mehr als 60 % des Personals soll wieder am Arbeitsplatz sein

Mittlerweile haben nach Angaben von Clarebout Potatoes mehr als 60 % des Personals ihre Arbeit wieder aufgenommen. Der Kartoffelverarbeiter prangert an, dass die sozialen Aktionen der Gewerkschaften inzwischen „radikaler werden.“  Clarebout-Mitarbeiter haben ihre Arbeit in den Fabriken in Nieuwkerke, Waasten, und Mouscron sowie in Dünkirchen in Frankreich niedergelegt, weil sie eine Prämie fordern, weil der Hersteller von u.a. Tiefkühlfritten für eine Milliardensumme an das amerikanische Unternehmen Simplot verkauft wurde.

Andreas Kockartz
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Am Montagmorgen berichteten die Gewerkschaften, dass der Streik andauerte und dass im Werk in Nieuwkerke sogar alle Produktionslinien gestoppt seien. Das Unternehmen selbst gibt inzwischen aber an, dass immer mehr Mitarbeiter an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt sind und die Produktion - angepasst an das verfügbare Personal - wieder aufgenommen werde. 

Insgesamt seien mittlerweile mehr als 60 % der Mitarbeiter wieder im Einsatz, berichtete Clarebout am Montagabend. „Die Produktionslinien sind an allen Standorten wieder in Betrieb und wir können unsere Kunden wieder beliefern“, erklärt ein Sprecher.

Das Unternehmen prangert jedoch an, dass eine Minderheit der Streikenden „radikalisiere“ und „Gewalt, Einschüchterung und Blockaden“ anwenden würde, um das arbeitswillige Personal daran zu hindern, zur Arbeit zu gehen. Clarebout gibt an, dass es diesen Zustand „nicht tolerieren könne“ und fordert die zuständigen Behörden auf, einzugreifen.

Ein Unternehmenssprecher erklärte, dass Clarebout mehrmals Gerichtsvollzieher aufgefordert habe, die Blockaden aufzuheben. Die Polizei sei über die Einschüchterungsfälle informiert worden. Bisher hat der soziale Dialog bei dem Unternehmen noch nicht zu einer Einigung mit den Gewerkschaften geführt.

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