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Inland
Justiz

Anschlagspläne gegen Premier De Wever: 2 Verdächtige in Untersuchungshaft

Die beiden jungen Männer, die in der vergangenen Woche wegen der Planung eines islamistischen Terroranschlags auf u.a. Belgiens Premierminister Bart De Wever (N-VA) festgenommen wurden, sind in Untersuchungshaft genommen worden. Gegen sie wird u.a. wegen versuchten terroristischen Mordes und der Beteiligung an terroristischen Aktivitäten ermittelt.

Andreas Kockartz
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Dabei geht es um einen 18 Jahre alten Belgier marokkanischer Abstammung und um einen 23 Jahre alten Belgier mit tschetschenischen Wurzeln. Der 23-Jährige arbeitet mit Polizei und Staatsanwaltschaft zusammen. Ob der jüngere Verdächtige bei Verhören Erklärungen abgab, wollte dessen Anwalt nicht sagen. Ein 24 Jahre alter weiterer Verdächtiger marokkanischer Herkunft wurde nach seiner Festnahme aus Mangel an Beweisen wieder freigelassen. 

Am Mittwoch müssen die beiden Männer vor der Ratskammer erscheinen. Dann wird entschieden, wie weiter mit ihnen verfahren wird. Gegen sie wird u.a. wegen versuchten terroristischen Mordes und der Beteiligung an terroristischen Aktivitäten ermittelt. Eine Frage der Justiz ist, wann, wie und wo sich die Männer radikalisiert haben.

Neben Premierminister De Wever gehörten zu weiteren Anschlagszielen auch „der Bürgermeister von Antwerpen“ - ob dies die amtierende Bürgermeisterin Els van Doesburg (N-VA) sein sollte, ist unklar - und der niederländische rechtspopulistische Politiker Geert Wilders (PVV). Dieser ließ nach Bekanntwerden der Drohung seine Wahlkampfaktivitäten auslaufen. In den Niederlanden wird am 29. Oktober gewählt. 

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