Die belgische Wettbewerbsbehörde (BMA) hat den Eintritt Flanderns in das Kapital des Brussels Airport in Zaventem (Flämisch-Brabant) genehmigt. Damit ist die Flämische Region indirekt der größte Anteilseigner des belgischen Nationalflughafens.
Flandern wird größter Anteilseigner des Brüsseler Flughafens
Das belgische Bundesland Flandern wird indirekt Hauptaktionär des Flughafens durch den Erwerb eines Aktienpakets des kanadischen Pensionsfonds OTPP durch die Landes-Partizipations-Gesellschaft PMV. Am 1. Oktober genehmigte die belgische Wettbewerbsbehörde BMA die im Juni angekündigte Transaktion und den Erwerb der Mehrheitsbeteiligung durch Flandern.
„Nach der Transaktion erwirbt die flämische Partizipations-Gesellschaft gemeinsam mit dem bestehenden Mehrheitsaktionär, der föderalen belgischen Investitons-Gesellschaft (FPIM), die Kontrolle über die Brussels Airport Company“, wie es bei der Wettbewerbsbehörde BMA dazu heißt.
Flandern hatte bereits einen kleinen Anteil von etwa 1 % am Brüsseler Flughafen im Besitz. Die PMV übernimmt die Anteile am Brussels Airport vom Ontario Teachers' Pension Plan (OTTP), ein Pensionsfonds in Kanada. Mit dem Deal im Wert von 2,77 Mia. € erhöht sich dieser Anteil auf 39 % erhöhen. Konkret wird Flandern einen Anteil von 52 % an BAISA haben, dem privaten Aktionärskonsortium, das 75 % der Anteile an der Brussels Airport Company (BAC) besitzt.
FPIM besitzt direkt 25 % der Anteile der Brussels Airport Company. Die Genehmigung der BMA erfolgte im Rahmen eines vereinfachten Verfahrens, was möglich ist, wenn keine Wettbewerbsprobleme zu erwarten sind.
