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Inland
Wirtschaft

Flandern wird größter Anteilseigner des Brüsseler Flughafens

Die belgische Wettbewerbsbehörde (BMA) hat den Eintritt Flanderns in das Kapital des Brussels Airport in Zaventem (Flämisch-Brabant) genehmigt. Damit ist die Flämische Region indirekt der größte Anteilseigner des belgischen Nationalflughafens.

Andreas Kockartz Belga
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Das belgische Bundesland Flandern wird indirekt Hauptaktionär des Flughafens durch den Erwerb eines Aktienpakets des kanadischen Pensionsfonds OTPP durch die Landes-Partizipations-Gesellschaft PMV. Am 1. Oktober genehmigte die belgische Wettbewerbsbehörde BMA die im Juni angekündigte Transaktion und den Erwerb der Mehrheitsbeteiligung durch Flandern.

„Nach der Transaktion erwirbt die flämische Partizipations-Gesellschaft gemeinsam mit dem bestehenden Mehrheitsaktionär, der föderalen belgischen Investitons-Gesellschaft (FPIM), die Kontrolle über die Brussels Airport Company“, wie es bei der Wettbewerbsbehörde BMA dazu heißt.

Flandern hatte bereits einen kleinen Anteil von etwa 1 % am Brüsseler Flughafen im Besitz. Die PMV übernimmt die Anteile am Brussels Airport vom Ontario Teachers' Pension Plan (OTTP), ein Pensionsfonds in Kanada. Mit dem Deal im Wert von 2,77 Mia. € erhöht sich dieser Anteil auf 39 % erhöhen. Konkret wird Flandern einen Anteil von 52 % an BAISA haben, dem privaten Aktionärskonsortium, das 75 % der Anteile an der Brussels Airport Company (BAC) besitzt.

FPIM besitzt direkt 25 % der Anteile der Brussels Airport Company. Die Genehmigung der BMA erfolgte im Rahmen eines vereinfachten Verfahrens, was möglich ist, wenn keine Wettbewerbsprobleme zu erwarten sind.

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