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Großer Mangel an Cybersicherheits-Experten in Belgien

Der Cybersicherheitssektor in Belgien ist zwischen 2021 und 2024 um zwei Drittel gewachsen. Dadurch sind tausende neue Arbeitsplätze entstanden. Die Technologie-Branchenvereinigung Agoria warnt jedoch, dass es zunehmend schwieriger wird, ausreichend qualifiziertes Personal für die rasant wachsende Zahl an Cybersecurity-Stellen zu finden.

Jens Van Reet
Veröffentlicht:

Eine aktuelle Studie zeigt, dass es derzeit 9.750 Vollzeitstellen im Bereich Cybersicherheit in Belgien gibt. Davon sind 1.170 unbesetzt. Über alle Branchen hinweg werden schätzungsweise 4.000 Cybersicherheitsspezialisten dringend benötigt.

Die Vakanzrate in der Cybersicherheit liegt bei 12,4 % – mehr als doppelt so hoch wie im gesamten IT-Sektor (5,4 %). Dies gilt trotz einer Zunahme an Ausbildungsplätzen in den vergangenen Jahren.

Saskia Van Uffelen, Future Workforce Manager bei Agoria, erklärte gegenüber Journalisten: „Die wenigen hundert Absolventen, die jedes Jahr auf den Arbeitsmarkt kommen, reichen bei weitem nicht aus. Wir brauchen stärkere Partnerschaften mit Universitäten und Hochschulen, und Cybersicherheit muss viel früher in die Bildung integriert werden.“

Agoria rechnet mit weiter wachsender Nachfrage. Der Branchenverband prognostiziert, dass sich der Umsatz der Cybersicherheitsbranche bis 2030 verdoppeln wird – von 2,61 Milliarden Euro im Jahr 2023 und 1,58 Milliarden Euro im Jahr 2021.

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