Die Europäische Kommission hat im Rahmen des COVID-Wiederaufbauplans die dritte Geldtranche nach Belgien überwiesen. Dabei handelt es sich um 614 Mio. €. Das sind 594 Mio. € an Zuschüssen und 20 Mio. € an Krediten. Belgien hat grundsätzlich Anspruch auf Subventionen in Höhe von 5 Mia. € und an Darlehen in Höhe von 244 Mio. € aus dem Sanierungsfonds – der Fonds für Wiederaufbau und Resilienz.
Belgien erhält die dritte Tranche in Höhe von 614 Mio. € aus dem EU-Wiederaufbauplan
Dieser Fonds in Höhe von rund 650 Mia. € wurde ins Leben gerufen, um den EU-Mitgliedstaaten nach der Corona-Pandemie durch die Förderung von Investitionen und Reformen wirtschaftlich zu helfen. Die Länder mussten Pläne mit unterschiedlichen Zielen und Meilensteinen vorlegen.
Die EU-Kommission beurteilte den dritten Zahlungsantrag schon im Juli positiv, nachdem Belgien mehrere Zielsetzungen erfolgreich erreicht hatte.
Dazu gehörten die Beschleunigung der Verfahren zur Erlangung einer Genehmigung für ein Projekt im Bereich erneuerbare Energien, Investitionen in die Schiene, die Renovierung bzw. Isolierung von Häusern und die Schaffung von mehr Kinderbetreuungsplätzen.
Belgien hat im Rahmen des EU-Wiederaufbau- und Resilienzplans bereits mehr als 3 Mia. € erhalten. Das entspricht 58 % der unserem Land ursprünglich zugewiesenen Mittel.
