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Inland
Justiz

Vierter Verdächtiger wegen tödlicher Messerstecherei am vergangenen Wochenende in Mol festgenommen

Nach der tödlichen Messerstecherei in der Kleinstadt  Mol (Provinz Antwerpen) wurde ein vierter Verdächtiger festgenommen, bestätigt die örtliche Polizei. Unmittelbar nach dem Vorfall, bei dem am vergangenen Wochenende ein 18-Jähriger erstochen worden war, konnten bereits drei Minderjährige in Gewahrsam genommen worden.

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In der Nacht zum Sonntag war ein 18-Jähriger bei der Messerstecherei getötet worden. Ein 17-Jähriger erlitt schwere Verletzungen. Der Vorfall ereignete sich in einem Ausgehviertel. Ein Streit um eine E-Zigarette hatte die Messerstecherei ausgelöst.

Bereits am Morgen nach der Tat konnte die Polizei drei Verdächtige festnehmen: zwei 15-Jährige und einen 16-Jährigen. „Gestern Abend haben unsere Ermittler einen vierten Verdächtigen festgenommen. Die Ermittlungen müssen nun klären, was genau passiert ist“, sagt Robert Lehaen von der Polizeizone Balen-Dessel-Mol.

Möglicherweise folgen noch weitere Festnahmen, da die gerichtlichen Ermittlungen noch in vollem Gange sind „und wir noch dabei sind, weitere Beteiligte zu identifizieren“, so Lehaen.

Dass unter Jugendlichen immer mehr Stichwaffen im Umlauf sind, sei eine bedenkliche Entwicklung, so der Polizeisprecher.

Blumen niedergelegt

Während die Terrassen in der Corbiestraat in Mol voller Herbstsonnenanbeter sind, beseitigen Polizei und Feuerwehr die letzten Spuren der tödlichen Messerstecherei vom vergangenen Wochenende.

Einige Jugendliche legen sichtlich bewegt Blumen nieder.

„In den letzten Jahren war diese Straße für uns wirklich kein Problemviertel mehr. Früher war das anders, aber seit 2016 und einem anderen tödlichen Vorfall hat sich hier viel zum Guten verändert”, stellt Robert Lehaen von der örtlichen Polizei noch klar. 

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