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Remco Evenepoel holte in Ruanda Silber

Bei der Rad-WM in Ruanda wurde der Flame Remco Evenepoel „nur“ Zweiter

Eine Woche nach seinem dritten Weltmeistertitel im Zeitfahren musste sich Remco Evenepoel am Sonntag bei den Straßenrad-Weltmeisterschaften in Kigali (Ruanda) im Straßenrennen hinter dem Slowenen Tadej Pogacar mit der Silbermedaille begnügen.

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Pogacar nahm damit Revanche für die Pleite im Zeitfahren gegen Evenepoel vor einer Woche und hat seinen Titel erfolgreich verteidigt. Er siegte nach einem 66-Kilometer-Solo.

Nachdem er die Ziellinie überquert hatte, konnte Evenepoel seine Enttäuschung nach einem Rennen, das von mehreren Zwischenfällen und zwei Fahrradwechseln geprägt war, nicht verbergen. „Ich hätte besser abschneiden können“, versicherte der zweifache Olympiasieger gegenüber Sporza, der VRT NWS-Sportredaktion.

„Alle meine Rückschläge kamen zum ungünstigsten Zeitpunkt. Vor dem Mont Kigali bin ich in ein Loch gefahren und mein Sattel ist nach unten gerutscht. Durch diese veränderte Position bekam ich Krämpfe in den Oberschenkeln. Ich musste vor der Verpflegungszone das Fahrrad wechseln, aber diesmal war der Sattel sehr hoch. Ich bekam Schmerzen im unteren Rückenbereich und musste erneut das Fahrrad wechseln.“

„Ich war gekommen, um den Doppelsieg zu holen, und habe es fast geschafft“

Evenepoel fand dennoch die Kraft, zur Verfolgergruppe aufzuschließen, bevor er den Iren Ben Healy und den Dänen Mattias Skjelmose hinter sich ließ und sich die Silbermedaille sicherte. „Ich konnte erneut zeigen, dass ich mich heute gut gefühlt habe. Aber zweimal aufzuholen hat mich viel Energie gekostet. Ich habe mich auf dem Rad wohlgefühlt und hatte keine Krämpfe, daher ist es das Ergebnis besonders schade. Ich war gekommen, um nach letzter Woche den Doppelsieg zu holen, und habe dieses Ziel  nur knapp verpasst.“

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