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De Lijn testet KI-gestütztes Sicherheitssystem auf der Tram-Linie 1 in Antwerpen

Die regionale flämische ÖPNV-Gesellschaft De Lijn testet auf der Antwerpener Tramlinie 1 ein von Künstlicher Intelligenz (KI) gestütztes Sicherheitssystem. Das soll dabei helfen, für einen Rückgang der Unfälle mit Straßenbahnen um bis zu 20 % zu sorgen. 

Andreas Kockartz
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Eine sogenannte „intelligente Kamera“ scannt permanent die Umgebung rund um die Tram, vor allem mit Blick auf das Geschehen vor dem Straßenbahnzug. Droht Gefahr, bekommt der Tramfahrer ein Warnsignal, damit er rasch eingreifen kann. „Wir untersuchen dabei auch, ob das System beim Fahrpersonal für mehr Stress oder für weniger Stress sorgt“, heißt es bei De Lijn dazu.

Einige Monate lang hat De Lijn dieses KI-gestützte Sicherheitssystem in Straßenbahnen ohne Fahrgäste getestet, doch seit Anfang September sind 13 Trams mit diesem System ausgerüstet und fahren damit im normalen Fahrplan und mit Fahrgästen.

Marco Demerling von De Lijn sagte gegenüber VRT NWS, dass man derzeit so viele Daten erfassen möchte, wie nur möglich: „Wir testen bald auf verschiedenen Linien mit Reisenden sowohl am Tag, als auch in der Nacht, um viele Daten zu sammeln. Diese Angaben werden wir dann analysieren. Wir erwarten zum Jahresende die ersten Resultate.“ 

ANSEHEN

System, Fahrzeug, Fahrpersonal

Demerling geht weiter auf die Testfahrten ein: „Wir untersuchen nicht nur, ob das System fehlerlos funktioniert, sondern auch die Effekte davon auf die Fahrer. Das tun wir anhand von Blutdruck- und Herzschlagmessern. Ist das für ihn gut oder angenehm? Erhöht oder senkt das den Stress?

Mit dem KI-Sicherheitssystem sollen die Unfallzahlen auf den flämischen Straßenbahnnetzen um bis zu 20 % gesenkt werden. Doch in dem man analysieren kann, wie diese Technologie funktioniert und wie sie sich auf das Fahrpersonal auswirkt, soll dies auch für einen rascheren Durchfluss im Verkehr sorgen.

De Lijn arbeitet hierbei mit Mitteln aus EU-Töpfen. Das Projekt läuft mit dem Hightech-Unternehmen OTIV aus Gent in Kooperation mit mehreren europäischen Universitäten, worunter auch die Universität von Antwerpen (UAntwerpen).  

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