Die St. Rombouts-Kathedrale in Mechelen (Provinz Antwerpen) ist nach einem Jahr Dachrestaurierung ihre Baugerüste wieder losgeworden. Bei den Arbeiten wurde Asbest entfernt, neue Schieferplatten installiert und Teile der hölzernen Dachkonstruktion erneuert. Im Dach war zudem Wasser eingedrungen. Auch deshalb waren die Arbeiten dringend nötig.
St. Rombouts-Kathedrale in Mechelen wieder ohne Gerüst: Restaurierung der Dächer abgeschlossen
Die Restaurierung der Dächer der Kathedrale von Mechelen begann vor einem Jahr und ist mittlerweile fast abgeschlossen. Die Provinz Antwerpen hatte dafür rund 1,7 Mio. € freigemacht. „Unser Denkmalpflegedienst stellte nach einer Inspektion fest, dass Wasser durchsickerte. Wir haben uns deshalb schon vor einem Jahr entschieden, die Dächern anzugehen, denn die letzten Arbeiten waren schon 35 Jahre her“, so Luk Lemmens (N-VA), der Stadtverordnete für das Kulturerbe der Stadt Mechelen, gegenüber VRT NWS.
Insgesamt wurden mehr als 4.000 Quadratmeter Dachfläche erneuert. Und das war kein einfaches Unterfangen. „Die St. Rombouts-Kathedrale ist sehr hoch, was die Arbeiten nicht einfach machte“, sagt Rudy Peeters von der Restaurierungs-Firma Van Loy: „Wir mussten rund um das gesamte Gebäude Baugerüste aufstellen. Und wir stellten auch fest, dass Holzrahmen unter den Dächern morsch waren. Also mussten wir erst die Schieferplatten entfernen. Danach wurden auch die Dachisolierung und einige Eichenbalken ausgetauscht.“
Das Dach erhielt nur teilweise neue Schieferplatten, da die intakten Platten wiederverwendet wurden. „Wenn man neue mit alten Schieferplatten kombiniert, bekommt man ein Gemälde aus verschiedenen Grautönen, und das war nicht die Absicht. Man muss überall die gleiche Farbe haben und deshalb haben wir so viele alte Schieferplatten wie möglich sortiert und dorthin verlegt, wo sie passten“, so Restaurierungsleiter Peeters.

