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Pro-palästinensische Aktivisten blockieren „stoet der togati“ der KU Leuven: „Stoppt die Zusammenarbeit mit israelischen Partnern“

In Löwen in Flämisch-Brabant haben pro-palästinensische Aktivisten den „stoet der togati“, die jährliche Parade der Professoren der Katholischen Universität (KU Leuven), blockiert. Die Aktivisten legten sich symbolisch als "Rote Linie" vor den Umzug auf die Straße, um diesen zu blockieren. Sie fordern erneut, dass die Universität ihre Zusammenarbeit mit israelischen Institutionen beendet. 

Andreas Kockartz
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Die KU Leuven ist die erste flämische Universität, die das neue akademische Jahr eröffnet. Traditionell geschieht dies mit der Parade der Togati, der Prozession aller Professoren von den Universitätshallen zur Sint-Pieters-Kirche. Dieser Umzug wurde am Montagmorgen von pro-palästinensischen Aktivisten aufgehalten, die die Straßen blockierten.

Sie fordern, dass die Universität ihre Zusammenarbeit mit israelischen Partnern und Unternehmen einstellt. „Derzeit gibt es noch 52 Projekte mit 26 israelischen Partnern oder Unternehmen, die aktiv zur Bewaffnung Israels beitragen“, so die Aktivisten. Diese Kooperationen finden hauptsächlich im Rahmen von „Horizon Europe“, dem Forschungs- und Entwicklungsprogramm der EU, statt. 

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„Wir glauben, dass die KU Leuven nicht länger auf politische Maßnahmen Belgiens oder der EU warten kann. Es liegt an der KU Leuven, ihre eigene Verantwortung zu übernehmen und unverzüglich alle Beziehungen zu Israel und Unternehmen, die Israel bewaffnen, abzubrechen. So schwierig dies auch sein mag, dies ist ihre moralische und rechtliche Pflicht“, so die Forderung der Demonstranten. 

Stiller Protest auch innerhalb der Professur...

Neues Schreiben zur Aussetzung des Assoziierungsvertrags mit Israel?

Die neue Rektorin der KU Leuven, Séverine Vermeire, gab gegenüber VRT NWS bekannt, dass sie einen weiteren Brief an die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula Von der Leyen, schreiben möchte, um den Assoziierungsvertrag „Horizon Europe“ mit Israel auszusetzen.

Einen solchen Brief haben die 10 belgischen Rektoren bereits vor einigen Wochen gemeinsam verschickt. Der Vertrag sieht vor, dass israelische Forscher an europäischen Forschungsprogrammen teilnehmen können. Eine Aussetzung würde es den Universitäten erleichtern, diese Zusammenarbeit zu stoppen.  

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