Zum Hauptinhalt springen

Startschuss für das neue Hochschuljahr in Flandern: Wieder mehr Studienende entscheiden sich für das Lehramt oder für den Fachbereich Pflege

Immer mehr Studierende scheinen sich wieder für eine Lehrerausbildung zu interessieren. Insbesondere die Ausbildung zur Kindergärtnerin verzeichnet laut den vorläufigen Einschreibungszahlen der Hochschulen zufolge ein deutliches Wachstum. Aber auch andere Kurse erfreuen sich bei Studierenden in Flandern und Brüssel großer Beliebtheit.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Die Fachhochschule Artevelde in Gent sieht, dass Menschen auch in einem späteren Alter den Weg in das Studienprogramm, insbesondere in medizinischen Fächern oder ins Lehramt finden. Auch in der Krankenpflege und bei der Ausbildung zur Hebamme steigen die Zahlen.

Mehrere Hochschulen gehen davon aus, dass der Anstieg dort möglicherweise mit einer TV-Reportagereihe zusammenhängt, in der die VRT-Moderatorin und Schauspielerin An Lemmens eine Ausbildung zur Pflegekraft an der Erasmus-Hochschule in Brüssel absolviert. 

Verschiedene Hochschulen verzeichnen auch Zuwächse bei den STEM-Studiengängen wie Chemie und Elektromechanik, beispielsweise an der Odisee Hochschule für Angewandte Wissenschaften die zur Katholischen Univertsität Löwen (KU Leuven) in Flämisch-Brabant gehört. STEM ist ein Akronym für die Disziplinen Science (Wissenschaft), Technology (Technologie), Engineering (Ingenieurwesen) und Mathematics (Mathematik). 

Und Unternehmensführung ist nach wie vor eine sehr beliebte Studienrichtung. Machteld Van den Bogaerd von Odisee: “Wir vermuten, dass dies eine Folge der Reform der Modernisierung der Sekundarstufe ist, bei der diesen STEM-Kursen mehr positive Aufmerksamkeit geschenkt wird als zuvor. Wir freuen uns, denn es wird auf dem Arbeitsmarkt dringend benötigt.“ Ben Lambrechts von der PXL-Hogeschool in Hasselt hat dafür eine andere Erklärung: “Ich denke, Trumps Handelsabkommen könnten damit etwas zu tun haben, denn die makroökonomische Situation dringt jetzt in das Leben der jungen Leute ein.“

Lesen Sie mehr über

Meistgelesen

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5