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Startschuss für die Restaurierung der Königlichen Galerien in Ostende

An der Strandpromenade von Ostende hat die Restaurierung des ersten Teils der verfallenen Königlichen Galerien an der Strandpromenade begonnen. Es handelt sich dabei um den Bereich zwischen der Reiterstatue von Leopold II. und dem Thermae Palace Hotel. Die Galerien werden seit Jahren abgestützt, da Einsturzgefahr besteht. Die vorbereitenden Arbeiten seien abgeschlossen, so Ostendes Bürgermeister John Crombez (Vooruit, fläm. Sozialisten). 

Andreas Kockartz
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Die Königlichen Galerien stammen aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg und wurden im Auftrag von König Leopold II. erbaut. Sie wurden 1905 fertiggestellt. Sie sind etwa 400 m lang und dienten dazu, die wohlhabenden Bürger während ihres Spaziergangs vor Sonne und Regen zu schützen. Sie verbanden das königliche Chalet mit der Wellington-Rennbahn.

An die „Koninglijke Gaanderijen“ wurde Anfang der 1930er Jahre das Kurhaus mit Schwimmban, das „Thermae Palace“ angebaut. Heute ist dieser Palast ein 4-Sterne-Hotel, das noch immer die Atmosphäre der Belle Epoque versprüht. Das Kurhaus als solches existiert schon lange nicht mehr und im Laufe der Jahre verfiel das Gebäude. Die nicht zum Hotel gehörenden Bereiche des „Thermae Palace“ sollen ebenfalls restauriert werden. Um die Restaurierung zu beschleunigen, beschloss der Stadtrat von Ostende, die Arbeiten an den Königlichen Galerien von der Restaurierung des „Thermae Palace“ zu trennen. 

Die ersten beiden Phasen sollen bis zum nächsten Sommer fertig sein

Ostende kann mit einer Subvention über 42 Mio. € von Seiten der flämischen Regierung arbeiten. Die Stadtverwaltung arbeitet bei dieser Restaurierung mit den beiden langjährigen Partnern in dieser Sache, mit der Participatiemaatschappij Vlaanderen (PMV, die flämische Landes-Beteiligungsgesellschaft) und dem Betreiber des Luxushotels, nv Restotel, zusammen.

„Wir arbeiten in 3 Phasen. Wir restaurieren zuerst den linken Arm der Galerien, dann den rechten Arm. Diese Arbeiten werden sich jedoch teilweise überschneiden. Wir gehen davon aus, dass die beiden Außenarme dieses denkmalgeschützten Gebäudes bis zum nächsten Sommer restauriert sein werden. Dann wissen wir auch in etwa, wann wir den Mittelteil, also das Gebäude selbst, in Angriff nehmen können“, so Bürgermeister Crombez.

Schon lange sind hier Stützpfeiler angebracht

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