Zum Hauptinhalt springen
Inland
Wirtschaft

Der Immobilienverkauf in den belgischen Ardennen boomt: Viele flämische Käufer

Im ersten Halbjahr dieses Jahres wurden in den Ardennen deutlich mehr Häuser verkauft als im gleichen Vorjahreszeitraum. Dies geht aus Zahlen der Notarverbände hervor. Insgesamt wurden 15 % mehr Häuser verkauft - mehr als die Hälfte davon als Ferienhaus oder als Zweitwohnsitz. 15 % der Käufer von Immobilien in dieser wallonischen Region sind Flamen. 5,2 % sind Brüsseler Käufer. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres sei die Nachfrage mit über 15 %erstmals seit 2021 wieder gestiegen, sagt Notar Bart Van Opstal gegenüber VRT NWS: „Der Markt für Zweitwohnungen erlebt sowohl an der Küste, als auch in den Ardennen eine Wiederbelebung. Das Angebot in den Ardennen ist eingeschränkter. Eine größere Nachfrage führt zu schnelleren Preissteigerungen.“

Demnach werden die Häuser in den Ardennen teurer. Mittlerweile kosten dort Wohnimmobilien etwa 13,7 % mehr als ein Jahr zuvor.

Die beliebtesten Gemeinden bei den Flamen in den Ardennen sind La-Roche-en-Ardenne und Durbuy (beide Provinz Luxemburg). Einige Gemeinden waren in der ersten Jahreshälfte bei den Flamen besonders beliebt. In Vresse-sur-Semois (Provinz Namür) beispielsweise hatten sie einen Anteil von fast 38 % an den Transaktionen.

ANSEHEN

Meistgelesen

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5