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Belgiens Verbraucherschutzminister will die „Shrinkflation“ mit deutlicher Kennzeichnung auf Lebensmittelverpackungen bekämpfen

Um der „Shrinkflation“ entgegenzuwirken, will Verbraucherschutzminister Rob Beenders (Vooruit) Lebensmittelhersteller dazu verpflichten, jede Änderung des Gewichts oder der Menge eines Produkts deutlich sichtbar zu kennzeichnen. Dies könnte z.B. durch eine auffällige Kennzeichnung geschehen, wie in einer Pressemitteilung seines Kabinetts zu lesen ist.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Bei „Shrinkflation” oder „Schrumpfinflation” verringern die Hersteller die Menge des Inhalts oder das Gewicht eines Produkts, lassen aber den Preis unverändert. Es handelt sich dabei um eine kommerzielle Strategie von Marken, mit denen die Preise verdeckt angehoben werden. Viele Verbraucher fühlen sich getäuscht, weil sie weniger für ihr Geld bekommen.

„Es ist inakzeptabel, dass die Verbraucher von den Herstellern getäuscht werden, die heimlich den Inhalt ihrer Produkte verringern, während der Preis gleich bleibt oder sogar steigt”, so er flämische Christdemokrat Beenders: „Das schadet dem Vertrauen der Verbraucher und beeinträchtigt die Fairness im Einzelhandel.”

Der Verbraucherschutzminister plant deshalb, die Informationspflicht zu verschärfen, durch z.B. auffällige Kennzeichnungen auf Lebensmittelverpackungen, die darauf hinweisen, dass sich die Menge bzw. das Gewicht eines Produkts geändert hat. Auch Frankreich und Italien verfolgen eine ähnliche Politik. Beide Regierungen haben Einzelhändler bereits 2024 verpflichtet, ihre Kunden vor dieser Praxis zu warnen.

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