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Sturm und Starkregen sorgten am Mittwochabend in und um Brüssel und in Teilen von Flämisch-Brabant für Feuerwehreinsätze

Die Brüsseler Feuerwehr musste gestern Abend wegen des Unwetters 84 Mal ausrücken. Es handelte sich vor allem um umgestürzte Bäume, abgerissene Äste und überflutete Straßen. Es gab keine Verletzten. Auch in Teilen von Flämisch-Brabant, besonders im Pajottenland, sorgte ein Sturm für Probleme. Auch hier gab es zum Glück keinen Personenschaden. 

Andreas Kockartz
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In Brüssel gab es 16 Einsätze wegen verschiedener Gegenstände, die vom Wind weggeweht worden waren, 38 Einsätze wegen umgestürzter Bäume und abgebrochener Äste und 30 Einsätze wegen Straßen, die durch die starken Regenfälle überflutet wurden. So wurden beispielsweise auf dem Bergensesteenweg in Anderlecht die Sonnenkollektoren vom Dach eines Wohnhauses gerissen, wodurch dieses beschädigt wurde. Unter anderem stand die Mettewielaan in Sint-Jans-Molenbeek teilweise unter Wasser und auf der Josse Goffinlaan in Sint-Agatha-Berchem musste ein umgestürzter Baum entfernt werden. 

Im Laufe des Mittwochnachmittags, ab gegen etwa 17 Uhr, war die Feuerwehr schon 16 Mal zu Einsätzen ausgerückt, die durch die heftigen Windböen verursacht wurden. Dabei mussten entwurzelter Bäume, abgebrochener Äste und verschiedene herumgeflogene Gegenstände wie ein Sonnensegel, Fahnen, Kabel und städtisches Mobiliar beseitigt werden. Auf der Brugmannlaan in Ukkel war z.B. ein Baum umgestürzt, wodurch sowohl der Straßen- als auch der Straßenbahnverkehr für einige Zeit behindert war.

Sturm im Pajottenland

Die Feuerwehrzone Vlaams-Brabant West hatte einen arbeitsreichen Mittwochabend. „Die meisten Einsätze kamen aus dem Pajottenland“, sagte Feuerwehrsprecher Wouter Jeanfils: „Es handelte sich hauptsächlich um umgestürzte Bäume und weggewehte Dachziegel.“ Die Feuerwehr war vor allem in und um die Gemeinde Pajottegem herum im Einsatz. In Galmaarden tobte sogar ein Wirbelsturm, der mehrere Bäume entwurzelte. Vor allem in der Umgebung der Baljuwstraat war dadurch viel Schaden entstanden: „Glücklicherweise blieben die Häuser verschont, abgesehen von ein paar weggewehten Dachziegeln“, so Jeanfils. Die Straße war länger gesperrt, weil ein großer Baum umzustürzen drohte.

In Ternat wurden einige Häuser schwer beschädigt. Dachdecker sorgten dafür, dass zwei Häusern bewohnbar bleiben konnten. Die Feuerwehr fuhr durch den Ort, um den Menschen zu helfen und Räume windsicher zu machen. Die Einwohner des Ortsteils Wambeek  hatten Probleme durch einen Stromausfall. Dort wurde auf Höhe der Langestraat ein Transformator von herumfliegenden Gegenständen getroffen und beschädigt. Außerdem gab es in einigen Straßen und unter Brücken Überschwemmungen, aber das Wasser war glücklicherweise schnell zurückgegangen. Auf der Geraardsbergsesteenweg in Herne waren viele Bäume umgestürzt. Auch in Roosdaal und Lennik rückte die Feuerwehr wegen umgestürzten Bäumen aus.  

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