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Inland
Wirtschaft

Die Mietpreise in Flandern sind im ersten Halbjahr dieses Jahres  erneut gestiegen

Aber zum ersten Mal seit Jahren ist der Anstieg weniger stark: nur 1,8 % in einem halben Jahr. Das geht aus dem halbjährlichen Mietbarometer hervor. Im Durchschnitt zahlt man etwas weniger als 900 € (893 €) pro Monat für eine Wohnung in Flandern und etwas mehr als 1.000 € für ein Reihenhaus (1.014 €). Zum ersten Mal ist Antwerpen die teuerste Stadt in Flandern, um eine Wohnung zu mieten, sagt das CIB, der flämische Immobiliensektor. Von den flämischen Provinzen ist Flämisch-Brabant die teuerste. Auch in Brüssel und in der Wallonie stiegen die Mieten. 

Andreas Kockartz
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Seit 2022 sind die Mieten rasant gestiegen, unter anderem aufgrund der Energiekrise. Im Durchschnitt zahlt man fast 900 € pro Monat für eine Wohnung in Flandern und etwas mehr als 1.000 € für ein Reihenhaus (1.014 €).

Jetzt scheint sich die Situation allmählich zu verbessern, sagt Kristophe Thijs, Kommunikationsdirektor des CIB, dem flämischen Immobiliensektor: „Im Vergleich zum Herbst 2024 stiegen die Preise in Flandern um 1,8 %. Seit Herbst 2021 lag dieser Prozentsatz nicht mehr unter 2 %. Auch für den kommenden Herbst deuten die ersten Prognosen darauf hin, dass der Anstieg unter dieser Grenze liegen wird.”

Freistehende Häuser sind vorübergehend sogar etwas günstiger, aber laut CIB handelt es sich dabei um einen saisonalen Effekt: Im Herbst werden sie in der Regel wieder teurer und der Mietmarkt besteht ohnehin hauptsächlich aus Wohnungen (7 von 10 Mietobjekten).

Auch in Brüssel und in Wallonien stiegen die Mieten

In der Hauptstadt Brüssel liegt die Durchschnittsmiete bei 1.346 € monatlich– ein Plus von etwa 2 % im Vergleich zu 2024. Dieser Anstieg fällt geringer aus, als in den vergangenen Jahren.

Die Brüsseler Gemeinde Sint-Pieters-Woluwe bleibt die teuerste Kommune in der Hauptstadt-Region mit Durchschnittsmieten um 1.483 €. In keiner Brüsseler Gemeinde liegt der Durchschnittsmietpreis noch unter 1.000 €.

Auch in der Wallonie sind die Mieten mit einem Plus von 6,2 % seit Jahresbeginn deutlich gestiegen. Damit fällt der Anstieg im Süden des Landes deutlich stärker aus als in Brüssel und in Flandern, wie aus dem aktuellen Mietbarometer von Federia, dem frankophone Immobilienverband, hervorgeht.

Besonders deutlich stiegen die Preise in der Provinz Wallonisch-Brabant  (+8,4 %). In der Provinzhauptstadt Wavre wurde zum ersten Mal die symbolische Schwelle von 1.000 € Monatsmiete überschritten.

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