Papst Franziskus weilte im vergangenen Jahr zu einem viertägigen Besuch in Belgien (Archivfoto). Doch bis heute sind die Unkosten, die der Katholische Kirche dabei entstanden, nicht beglichen. Noch fehlen rund 800.000 €. Jetzt ruft die Bischofskonferenz dazu auf, in den katholischen Pfarren des Landes eine Kollekte durchzuführen, um dieses Geld zu sammeln.
Papstbesuch im September 2024 noch nicht ganz bezahlt: Belgiens Bischöfe suchen noch 800.000 €
Der Papstbesuch Ende September 2024 in Belgien wurde in erster Linie mit Spendern der Gläubigen finanziert. Mit diesen Geldern, rund 2 Mio. €, konnte z.B. das König Baudouin-Stadion in Brüssel gemietet werden, damit die Gläubigen an den Messen dort kostenlos teilnehmen konnten.
Darüber hinaus wurden durch Spenden auch die audiovisuelle Aufzeichnung aller wichtigen Momente des Besuchs für alle belgischen und internationalen Medien sowie die gesamte Logistik und Sicherheit der Teilnehmer finanziert.
Doch um die noch fehlenden rund 800.000 € zusammenzubekommen, rufen die Bischöfe die Pfarren in Belgien in einem Rundschreiben dazu auf, am Wochenende des 20. und 21. Juni eine Sonderkollekte durchzuführen und in den Messen dazu aufzurufen, dass sich die Gläubigen auch daran beteiligen.
